Das deutsch-französische Verhältnis sei ihm auch persönlich sehr wichtig, betonte der Kanzler, der seinen Gast auf Französisch mit "Bienvenue à Berlin" (Herzlich willkommen in Berlin) begrüßte. Er wies darauf hin, dass nach ihm mittlerweile mehr als die Hälfte seines Kabinetts zu Antrittsbesuchen in Frankreich gewesen sei.
Viel Gesprächsstoff: Handels-, Außen- und Sicherheitspolitik
Merz sagte, man werde über die aktuelle Handelspolitik mit dem Zollstreit mit den USA sowie über Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik sprechen.
Macron betonte zur Zollfrage, man sei bereits in den vergangenen Tagen dazu im steten Austausch gewesen, um die Antwort auf die Zolloffensive von Präsident Donald Trump abzustimmen. Beteiligt waren laut Macron auch Italien und die EU-Kommission. Man teile den Willen, Stabilität zu geben und so geringe Zölle wie möglich zu haben. Gleichzeitig wolle man als Partner respektiert werden.
Macron betonte die persönliche Freundschaft zwischen ihm und Merz sowie zwischen ihren beiden Ländern. Die deutsch-französische Beziehung und der gemeinsame Wille, die beiderseitigen und europäischen Agenden voranzutreiben, sei wesentlich, so der französische Präsident. "Vielen Dank, Friedrich", sagte er am Ende seines Statements auf Deutsch./sk/DP/he
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