"Amerika ist für die Sicherheit Europas heute und für lange, lange Zeit unverzichtbar", betonte Merz. Befürchtungen, die er nach der Bundestagswahl geäußert habe, seien insbesondere unter dem Eindruck der Münchner Sicherheitskonferenz entstanden. Die Konferenz habe zu diesem Zeitpunkt gerade eine Woche zurückgelegen. "Ich bin heute sehr dankbar dafür, dass ich zu einer optimistischen Einschätzung kommen kann, was auch die Zukunft des Nato-Bündnisses betrifft."
Merz hatte im Februar gesagt, er sei gespannt auf den bevorstehenden Nato-Gipfel Ende Juni und ob man dann überhaupt noch über die Nato in ihrer gegenwärtigen Verfassung sprechen werde - "oder ob wir nicht sehr viel schneller europäische Verteidigungsfähigkeit herstellen müssen".
Merz betonte nun: "Ich hoffe sehr und gehe auch davon aus, dass wir dieses transatlantische Bündnis im Kern so erhalten und weiter fortentwickeln, wie es in den letzten 75 Jahren entwickelt wurde." Das sei auch seine feste Erwartung für den Nato-Gipfel./mjm/DP/he
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