Momentum-Aktien aus dem Nasdaq 100, dem KI-Sektor und potentielle Short-Aktien unter der Lupe.
Der Mai 2026 war ein Monat für die Geschichtsbücher: Nicht nur Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones erreichten neue Rekordstände, auch die Momentum-Auswahl sorgte für ein außergewöhnliches Ergebnis. Die Nasdaq-Aktien der Momentum-Box legten im Mai um beeindruckende +36,4 % zu – der beste Monat seit Bestehen des Formats. Sieben von acht Werten erzielten zweistellige Kursgewinne, allen voran Arm Holdings mit einem Monatsplus von rund 69 %. Auch SanDisk, AMD, Seagate, Western Digital und Marvell Technology profitierten massiv vom anhaltenden KI- und Rechenzentrumsboom. Damit bestätigt sich einmal mehr das zentrale Prinzip der Momentum-Strategie: Stärke ist kein Risiko – sie ist oft ein Signal.
Die komplette Zusammenstellung aller Momentum-Aktien zum kostenlosen Download
Zwar startete der Juni etwas verhaltener, doch einzelne Werte zeigen weiterhin enorme Dynamik. Besonders Marvell Technology sticht hervor: Die Aktie legte zuletzt innerhalb einer Woche um rund 29 % zu und rückt durch die geplante Aufnahme in den S&P 500 zusätzlich in den Fokus institutioneller Investoren. Auch die Aussagen von Nvidia-CEO Jensen Huang, der Marvell als potenziellen Billionen-Dollar-Kandidaten und ernsthaften Broadcom-Konkurrenten einordnete, sorgen für neue Fantasie. Neben Marvell stehen im heutigen Format weitere Profiteure des KI-Infrastrukturbooms im Mittelpunkt: Seagate und SanDisk profitieren von steigender Nachfrage nach Speicherlösungen, AMD gewinnt im Rechenzentrumsgeschäft weiter an Bedeutung, während Datadog und Snowflake vom Wachstum cloudbasierter Daten- und Analyseplattformen profitieren.
Doch Momentum bedeutet nicht nur, Gewinner laufen zu lassen. Auch auf der Short-Seite lassen sich Trends nutzen, wenn Aktien nachhaltig Schwäche zeigen. Deshalb werfen wir auch einen Blick auf Werte wie Intuit und Trimble, die sich aktuell in klaren Abwärtstrends befinden. Nach einer kurzen Einführung in das wissenschaftlich belegte Momentum-Prinzip erklären Roland Jegen und Andreas Bernstein, warum Psychologie, Kapitalflüsse und institutionelle Investoren Trends oft länger antreiben, als viele Anleger erwarten. Außerdem zeigen sie, welche Einzelwerte aktuell in den Momentum-Boxen vertreten sind, welche Unternehmensmeldungen dahinterstehen und wie Anleger die Strategie über Freestoxx oder Investui selbstständig beziehungsweise automatisiert umsetzen können.

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