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Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Ereignisreiche Woche vor Weihnachten

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Asien: Schwacher Start nach enttäuschenden China-Zahlen


Die letzte Woche vor Weihnachten verspricht noch einmal spannend zu werden. Zahlreiche Entscheidungen und Wirtschaftsdaten dürften vor der liquiditätsarmen Feiertagszeit für Bewegung sorgen. Bereits heute Morgen konnte dies an den asiatischen Börsen beobachtet werden, welche durchgehend schwach in den Tag starteten. Der japanischen Nikkei 225 lag zuletzt um 1,3 % im Minus, während der koreanische KOSPI um 1,2 % tiefer notierte. Neben dem Abverkauf an den US-amerikanischen Börsen am Freitag drücken auch neue Sorgen aus der chinesischen Wirtschaft auf die Stimmung. Die Einzelhandelsumsätze im November präsentierten sich mit einem Zuwachs von mageren 1,3 % (erwartet wurde ein Plus von 2,9 %) alarmierend schwach, was die zunehmende Kaufzurückhaltung der Haushalte seit den Herbstmonaten erneut unterstreicht. Ähnlich enttäuschend sieht es bei den Investitionen aus, die in den ersten elf Monaten des Jahres um 2,6 % schrumpften (erwartet: -2,3 %). Nur die Industrieproduktion konnte im November mit +4,8 % deutlicher zulegen, verfehlte damit aber ebenfalls die Erwartung. Wenig überraschend machte sich dies auch am Aktienmarkt bemerkbar. Der CSI 300 notierte zuletzt 0,4 % schwächer, der Hang Seng büßte mit -1,1 % stärker ein.

Deutschland: Bahn mit Großinvestition

Auf dem CSU-Parteitag am Samstag verlangte Bundeskanzler Friedrich Merz von den Delegierten einen langen Atem. Die angestoßenen Strukturreformen würden Zeit benötigen, um ihre volle Wirkung in der Realwirtschaft zu entfalten. Damit dämpft Merz die Erwartungen auf eine baldige wirtschaftliche Kehrtwende. Aus der deutschen Industrie konnte am Wochenende dennoch Positives gemeldet werden. So unterzeichnete die Deutsche Bahn mit der VW-Tochter MAN einen Rahmenvertrag über den Kauf von rund 3.000 Bussen im Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro. Die Auslieferung ist für den Zeitraum 2027 bis 2032 geplant. Für den Münchner Fahrzeughersteller stellt dies den größten Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte dar. Der Aktie von Traton (der börsennotierten Holdinggesellschaft von MAN) könnte dies zum Wochenstart Rückenwind verleihen.

Zahlreiche Ereignisse in dieser Woche


Eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten, vom Arbeitsmarkt über die Industrie bis hin zu Inflation, verspricht eine spannende Woche für Anleger. Den Auftakt machen am Dienstag u.a. die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, gefolgt vom ifo-Geschäftsklima-Index am Mittwoch. In beiden Fällen erwarten wir eine leichte Verbesserung der Stimmung. Am Dienstag stehen in den USA die Arbeitsmarktzahlen für November an (die Oktoberdaten fielen dem Government Shutdown zum Opfer), bevor dann am Donnerstag die US-Verbraucherpreise gemeldet werden. Für die Fed dürften die Daten erneut das Dilemma zwischen einer Abkühlung des Arbeitsmarkts und anziehender Inflation aufzeigen. Bei der Zinsentscheidung der EZB am selben Tag sollte es unterdessen keine Überraschungen geben, der Leitzins dürfte unverändert bei 2 % belassen werden. Zum Abschluss der Handelswoche tagt noch die Bank of Japan. Unserer Einschätzung nach wird sich die BOJ erstmals seit Januar wieder an eine Zinserhöhung heranwagen. Sowohl das zuletzt gestiegene Nominallohnwachstum als auch der schwache Yen sprechen für eine solche. Gleichzeitig bereiten aber auch die neuen Spannungen mit China in der Wirtschaft erste Sorgen. In einer jüngsten Unternehmensumfrage sahen 43 % der Befragten bereits negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage (mit dem Tourismussektor als Hauptleidtragendem). Es bleibt abzuwarten, wie sehr dies die BOJ in ihrem weiteren Zinspfad beeinflussen wird.


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