BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will Steuerberatung flexibler und günstiger machen. Wie das Kabinett in Berlin beschloss, sollen Lohnsteuerhilfevereine künftig mehr Bürger beraten dürfen. So sollen sich zum Beispiel auch Steuerzahler an die Vereine wenden dürfen, die zusätzliche Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen. Einnahmegrenzen sollen wegfallen. Bisher dürfen sich Vermieter nur von Lohnsteuerhilfevereinen beraten lassen, wenn sie dadurch nicht mehr als 18.000 Euro einnehmen. Die Beratung bei einem Lohnsteuerhilfeverein kann deutlich günstiger sein als ein Steuerberater.
Das Finanzministerium rechnet damit, dass durch die Neuregelung 35.000 Steuerzahler mehr als bisher die Hilfe der Vereine in Anspruch nehmen dürfen. Die Kosten für die Steuerberatung verringerten sich damit um jährlich etwa zehn Millionen Euro.
Außerdem sollen Energieberater künftig auch auf steuerrechtliche Fragen eingehen dürfen, die im Zusammenhang mit ihrer Beratung stehen. Als nächstes befasst sich der Bundestag mit der Reform./tam/DP/jha
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