Die betroffenen Unternehmen hatten ihre Anträge bereits im Februar eingereicht. Eigentlich hätten diese nach neuen Fast-Track-Regeln der SEC in dieser Woche automatisch genehmigt werden sollen. Die geplanten Fonds zielen auf konkrete Ergebnisse ab. Investoren könnten damit auf den Ausgang der US-Wahl 2028, Entlassungen im Technologiesektor oder die Wahrscheinlichkeit einer Rezession setzen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen ETFs, die den Kurs von Bitcoin oder den S&P 500 abbilden, funktionieren diese neuen Produkte wie binäre Optionen. Es geht lediglich um ein Ja-oder-Nein-Ergebnis, ähnlich wie bei Plattformen wie Polymarket oder Kalshi. In den Anträgen selbst warnen die Emittenten bereits davor, dass Anleger im schlimmsten Fall ihren kompletten Einsatz verlieren könnten, wenn das Ereignis nicht wie vorhergesagt eintritt.
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Hinter den Kulissen tobt derweil ein politischer Machtkampf. Es geht um die grundsätzliche Frage, wer für diese Märkte zuständig ist. Die Aufsichtsbehörde CFTC verklagte bereits mehrere US-Bundesstaaten. “Ereignisverträge fallen in unsere ausschließliche Zuständigkeit”, so die Argumentation der CFTC. Vertreter der Bundesstaaten halten dagegen und betrachten das Angebot schlicht als unerlaubtes Glücksspiel.
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