Firmenchef Michael Saylor kündigte am Sonntag an, dass Strategy seine wöchentlichen Bitcoin-Zukäufe vorübergehend aussetzt. "Keine Käufe diese Woche. Nächste Woche geht es weiter", schrieb er auf der Plattform X.
Die Unterbrechung ist erst die zweite in diesem Jahr. Mit aktuell 818.334 BTC hält Strategy rund 3,9 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots. Der letzte Zukauf umfasste 3.273 Coins zu einem Durchschnittspreis von 77.906 US-Dollar.
Quartalszahlen im Fokus
Am Dienstag legt Strategy seine Zahlen für das erste Quartal vor. Analysten erwarten einen deutlichen Verlust. Schätzungen reichen von rund –18,98 US-Dollar bis –27,33 US-Dollar je Aktie, wobei die Verluste vor allem auf bilanzielle Neubewertungen der Bitcoin-Bestände zurückgeführt werden.
Auf der Umsatzseite zeigt sich dagegen ein stabileres Bild. Mit erwarteten Einnahmen von rund 125 Millionen US-Dollar würde das Unternehmen ein Wachstum von etwa 12,6 Prozent im Jahresvergleich erzielen.
Vom Softwarehaus zur Bitcoin-Finanzmaschine
Investoren bewerten Strategy längst nicht mehr als klassischen Softwareanbieter. Als Bitcoin-Treasury-Unternehmen hängt der Erfolg maßgeblich von steigenden Bitcoin-Preis ab.
Durch Aktienverkäufe und spezielle Finanzinstrumente finanziert Strategy neue Bitcoin-Käufe. Besonders im Fokus steht die Vorzugsaktie STRC, die mit einer variablen Dividende von aktuell rund 11,5 Prozent jährlich lockt.
Strategy verfügt weiterhin über erhebliche finanzielle Spielräume. Laut jüngsten Angaben stehen noch 26,47 Milliarden US-Dollar aus genehmigten Aktienprogrammen zur Verfügung – ausreichend, um die Bitcoin-Strategie fortzusetzen.
Aktie mit Comeback
Die Aktie von Strategy zeigte zuletzt Stärke und schloss mit einem Plus von 7 Prozent bei 177 US-Dollar. Im April legte das Papier sogar um 32 Prozent zu und beendete damit eine neunmonatige Verlustserie.
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