Zum einen gibt es eine öffentliche Konsultation, an der sich Privatpersonen, Unternehmen und Marktteilnehmer beteiligen können. Parallel dazu startet eine gezielte Beratung für technische und rechtliche Stellungnahmen. Diese richtet sich vor allem an Behörden, Branchenverbände und Unternehmen mit direkter Erfahrung bei der Umsetzung der MiCA-Regeln. Die EU-Kommission will dadurch ein möglichst breites Bild über die Auswirkungen der Regulierung erhalten.
Dabei steht vor allem der Austausch mit der Krypto-Branche im Mittelpunkt. Die Behörde betont, dass sich digitale Finanzmärkte schnell verändern und Regulierungsbehörden darauf reagieren müssten. Ziel sei es deshalb, mögliche Schwächen frühzeitig zu erkennen und den europäischen Rechtsrahmen an neue Entwicklungen anzupassen.
Besonders wichtig sei dabei der Dialog mit Unternehmen, die bereits unter MiCA arbeiten oder künftig eine Lizenz beantragen wollen. Zu den Unternehmen, die den europäischen Regulierungsrahmen bereits aktiv begleiten, gehört auch Coinbase.
“MiCA hat mit klaren und harmonisierten Regelungen frühzeitig einen globalen Standard gesetzt. Wir begrüßen gezielte Verbesserungen, um sicherzustellen, dass Europa seine starken Schutzmaßnahmen mit globaler Wettbewerbsfähigkeit kombinieren kann, ohne eine erneute Aufarbeitung der Grundprinzipien”, erklärt Katie Harries, Director and Head of Policy für Europa bei Coinbase, gegenüber BTC-ECHO.
Und weiter: “Die Annäherung zwischen Kryptowährungen und dem traditionellen Finanzwesen ist unterwegs, und andere Regulierungsbehörden unternehmen ernsthafte Fortschritte, um klare und wettbewerbsfähige Vorschriften zu schaffen. Eine gezielte Überprüfung der MiCA-Vorschriften ist eine wichtige Gelegenheit, die Krypto-Märkte im Gesamtkontext und die Zukunft des Finanzwesens zu untersuchen, und wir freuen uns darauf, mit der Kommission über diese Themen zu diskutieren.”
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