“Ölmärkte sind entscheidend für die Weltwirtschaft”, sagte Haider Rafique, Global Managing Partner bei OKX, in der Mitteilung. Die Benchmarks von ICE “in regulierte Perpetual Futures” zu bringen, sei genau die Art von Brücke zwischen traditionellen und digitalen Märkten, nach der Marktteilnehmer gefragt hätten.
Der Vorstoß von ICE und OKX kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Öl-Perps von Hyperliquid für enorme Aufmerksamkeit sorgen. Sie erzielen regelmäßig rund 1,6 Milliarden US-Dollar tägliches Handelsvolumen und mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar Open Interest.
Perpetual Futures, auch “Perps” genannt, sind Derivate, mit denen Trader auf die Preise von Vermögenswerten wie Öl oder Bitcoin spekulieren können. Anders als klassische Futures laufen Perps jedoch nie aus. Trader müssen deshalb keine physischen Ölfässer übernehmen oder ihre Kontrakte regelmäßig verlängern. Befürworter erwarten im Perps-Sektor einen Billionenmarkt. Bekannt wurden sie insbesondere durch Hyperliquid, dessen HYPE-Token jüngst ein neues Allzeithoch erreichte.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Die meisten Perpetual-Produkte werden auf Offshore-Börsen angeboten und sind nicht auf dieselbe Weise reguliert wie traditionelle Rohstoffbörsen, etwa ICE oder CME Group Inc. in den USA. Michael Selig, Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), sagte jedoch kürzlich, dass er sie bald unter die Aufsicht seiner Behörde bringen werde.
Als Zeichen der zunehmenden Annäherung von Krypto- und traditionellen Finanzunternehmen unterzeichneten ICE und OKX im März eine Vereinbarung zum gemeinsamen Technologieaufbau. Diese soll ICE-Kunden Zugang zu Krypto-basierten Futures ermöglichen und OKX-Kunden den Handel mit tokenisierten Wertpapieren auf der NYSE-Plattform eröffnen. ICE tätigte außerdem eine strategische Investition, durch die das in San José ansässige Unternehmen mit 25 Milliarden US-Dollar bewertet wurde.
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