Corporations spent $517 MILLION in the 2026 election cycle alone.
That's nearly 1/3 of ALL corporate political spending since the Citizens United Decision.
Corporate spending is drowning out the voices of real voters.
The system must change – our democracy is on the line!
Zu den größten Geldgebern zählt Ripple. Das Blockchain-Unternehmen investierte laut dem Bericht 49,6 Millionen US-Dollar und belegt damit den zweiten Platz unter den größten Unternehmensspendern. Vor Ripple liegt lediglich die Risikokapitalgesellschaft Andreessen Horowitz. Auf den weiteren Plätzen folgen Crypto.com mit 38,6 Millionen US-Dollar sowie Coinbase mit 35,2 Millionen US-Dollar. Gemeinsam mit Gemini und den Gründern Tyler und Cameron Winklevoss summieren sich die Spenden dieser vier Krypto-Gruppen auf rund 149 Millionen US-Dollar.
Ein Großteil der Mittel floss an politische Aktionskomitees mit engem Bezug zur Krypto-Industrie. Der auf digitale Vermögenswerte spezialisierte Super-PAC Fairshake erhielt 82,6 Millionen US-Dollar aus dem Sektor und zählt damit zu den größten Empfängern der Wahlkampfspenden. Weitere 56,2 Millionen US-Dollar gingen an MAGA Inc., das politische Aktionskomitee zur Unterstützung von US-Präsident Donald Trump. Auch der Fellowship PAC erhielt zehn Millionen US-Dollar von der Investmentbank Cantor Fitzgerald, die als Bankpartner von Tether bekannt ist.
Der Bericht zeigt zudem, dass die Krypto-Branche andere Zukunftsindustrien bei den politischen Ausgaben deutlich übertrifft. Unternehmen aus den Bereichen künstliche Intelligenz und Big Tech spendeten im gleichen Zeitraum zusammen rund 60 Millionen US-Dollar. Online-Wettanbieter steuerten weitere 45,6 Millionen US-Dollar bei. Damit entfielen insgesamt 294 Millionen US-Dollar der bisher gemeldeten Unternehmensspenden auf diese vier Branchen, wobei Kryptowährungen den größten Anteil ausmachten.
Public Citizen warnt allerdings vor dem wachsenden Einfluss großer Unternehmensspenden auf Bundeswahlen. Nach Einschätzung der Organisation dürfte das tatsächliche Volumen politischer Ausgaben deutlich höher liegen als die bislang veröffentlichten Zahlen. Zudem seien branchenspezifische politische Aktionskomitees darauf ausgerichtet, Kandidaten zu unterstützen, die den wirtschaftlichen Interessen ihrer Geldgeber nahestehen.
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