Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Krieg gegen Iran: weitere Eskalationen

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Irankrieg: Wirkungen, politisch, ökonomisch, humanitär


Gemäß gestern veröffentlichter Daten stiegen in den Vereinigten Staaten die Preise auf der Endverbrauchsstufe im Februar um 2,4 % Jahr über Jahr. Nach aller Wahrscheinlichkeit werden wir derart niedrige Werte so schnell nicht wiedersehen. Es steht zu befürchten, dass die Inflationsrate in Übersee alsbald neuerlich deutlich klettern wird. Dies lassen allein schon die jüngsten Preissprünge, dort wie hierzulande, beim Gas und an der Tankstelle befürchten. Der Krieg im Mittleren Osten fordert Tribut. Die Anzahl der Kriegstoten steigt. Die Finanzmärkte achten derweil insbesondere auf versiegendes Rohöl und Gas. Wer die Straße von Hormus derzeit durchfährt, setzt sich unkalkulierbaren Risiken aus. Iran vermint das Gewässer und attackiert Tankschiffe, über Nacht vor der Küste Iraks. Die Vereinigten Staaten zielen auf Irans Kriegsschiffe. Tanker sollen demnächst bei einer Passage durch die Wasserstraße eskortiert werden. Das Oval Office benötigt positive Nachrichten vor den für November anberaumten Zwischenwahlen. Inflation gehört nicht zu den positiven Nachrichten. Die 32 Mitgliedstaaten der Internationalen Energie-Agentur (IEA) einigten sich gestern darauf, in Summe 400 Millionen Fass Öl aus ihren Notfallreserven freizugeben. Über den Daumen gepeilt entspricht dies dem Weltverbrauch von vier Tagen. Die durch die Straße von Hormus transportierte Menge wird für zwanzig Tage kompensiert. Eine Prognose, wie lange die Vereinigten Staaten und Israel Iran noch attackieren, leitet sich aus dieser Rechnung nicht ab. Der Preis für ein Fass Rohöl der Sorte Brent überschritt am Morgen kurz wieder die Marke von 100 US-Dollar. Die Aktien in Asien waren über Nacht neuerlich unter Druck.

Wen interessieren da Konjunkturdaten?

Vor dem Hintergrund des Kriegsgeschehens, im Nahen Osten genauso wie in der Ukraine, verblassen die heute zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten. Zumindest für das Oval Office dürften sie aber von Interesse sein. Es kommen neue US-Zahlen vom privaten Häusermarkt. Es sieht, gelinde gesagt, mittelprächtig aus. Die Neubaubeginne genauso wie die Genehmigung neuer Bauten weisen jeweils im längerfristigen Trend abwärts. Bei Lichte besehen schrumpfen die Zahlen seit dem Beginn des Ukrainekriegs im zweiten Quartal 2022. Seither ist dem US-Markt ein Drittel seiner Bautätigkeit abhandengekommen. Das Problem: Die Erschwinglichkeit eines Domizils hat sich für den Durchschnittshaushalt in den Vereinigten Staaten drastisch reduziert: ein schlechtes Omen für die "Mid terms".


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