KORREKTUR: Neue Opel-Zentrale in Rüsselsheim wächst

dpa-AFX  | 
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Opel gehört zur Groupe PSA.
- © huettenhoelscher / iStock Editorial / Getty Images Plus

(Im letzten Satz des 2. Absatzes wird klargestellt, dass es sich um Investitionen von Opel, Stellantis und einem Projektentwickler handelt.)

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RÜSSELSHEIM (dpa-AFX) - Der Bau der neuen Opel-Zentrale und Deutschland-Zentrale des Mutterkonzern Stellantis in Rüsselsheim nimmt Gestalt an. "Wir investieren hier in Rüsselsheim, weil wir an den Standort glauben", sagte Opel-Chef Florian Huettl beim Richtfest für den Green-Campus. Hier entstehe ein moderner Ort des Gestaltens und der Innovation, der die Geschichte von Opel respektiere und nach vorn blicke.

Der Rohbau ist weitestgehend abgeschlossen, nun soll der Innenausbau beginnen. In der zweiten Jahreshälfte 2027 soll alles fertig sein. Opel, Stellantis und ein Projektentwickler investieren hier zusammen einen dreistelligen Millionenbetrag.

Netzwerk von Green-Campus-Projekten

Auf rund 114.000 Quadratmetern soll ein moderner und nachhaltiger Campus für Arbeit, Forschung und Innovation entstehen. Der Green-Campus ist Stellantis zufolge Teil eines europäischen Konzepts. Gemeinsam mit Standorten in Frankreich und Italien entsteht ein Netzwerk von Green-Campus-Projekten. In Rüsselsheim sollen ein Verwaltungsgebäude, ein Forschungs- und Entwicklungsgebäude sowie ein Designzentrum entstehen, wo unter anderem alle Modelle von Opel designt und entwickelt werden.

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Wichtiges Signal für den Standort

"Mit dem Green-Campus wird der Wandel des traditionsreichen Opel-Standorts Schritt für Schritt sichtbar", sagte Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU). "Hier entstehen Gebäude, die einen Standard setzen." In einer Zeit tiefgreifender Veränderungen in der Automobilindustrie seien solche Investitionen ein wichtiges Signal für den Standort. "Der Green-Campus ist ein starkes Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt und zeigt ihr Potenzial für Innovationen, hochwertige Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stärke." Rüsselsheim hoffe auf weitere Investoren auf dem Opel-Areal.

Früher sprudelnde Steuereinnahmen

Mit der industriellen Revolution und Fabrikgründungen begann ein rasantes Wachstum in der Stadt am Main. Mit der Inbetriebnahme einer Nähmaschinenfabrik legte Adam Opel dann den Grundstein zu einem der wichtigsten Zentren der deutschen Automobilindustrie. Gab es zu Zeiten des Wirtschaftswunders in den 1950er Jahren volle Auftragsbücher und sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen, gingen vor allem Verluste bei Opel nicht spurlos an Rüsselsheim vorbei. Einst gab es dort über 40.000 Beschäftigte bei dem Autobauer, heute sind es knapp 7.000. Opel prägte über Jahrzehnte das Bild der Stadt und ist auch heute noch vielerorts gegenwärtig./opi/DP/jha


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