- Apple hat die Bestellungen für das iPhone 18 gekürzt.
- Die Speicherkosten sind um rund 38 Prozent gestiegen.
- Am 2. November präsentiert Apple die Quartalszahlen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Nicolas Ebert Apple tritt beim neuen iPhone auf die Bremse. Der Konzern hat mehrere Zulieferer angewiesen, weniger Bauteile für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max zu fertigen, wie Nikkei Asia am Freitag berichtete.
Die Bestellungen für Oktober seien um mindestens 15 Prozent unter die ursprüngliche Planung gekürzt worden. Eine Quelle aus der Führungsebene sprach sogar von einem Rückgang um 15 bis 20 Prozent für beide Premiummodelle. Schon seit Anfang September plane Apple die Auslieferungen vorsichtiger.
Speicherchips treiben die Preise
Der Grund liegt in den Speicherchips. Rechenzentren für künstliche Intelligenz saugen den Markt leer und treiben die Preise. Laut dem Marktforscher TrendForce haben sich Speicher seit Anfang 2025 um das Fünf- bis Siebenfache verteuert. Die Materialkosten des iPhone 18 Pro stiegen dadurch um rund 38 Prozent.
Apple gab einen Teil davon an die Kundschaft weiter. Das Pro-Modell startet bei 1.199 US-Dollar, die Max-Version bei 1.299 US-Dollar, jeweils 100 US-Dollar mehr als beim Vorgänger. Schon im Juni hatte Apple iPads und MacBooks verteuert. Die höheren Preise dämpfen nun die Nachfrage.
Zulieferer im Sog
Die Drosselung trifft eine lange Kette von Partnern. Zu Apples Zulieferern gehören der Chipfertiger TSMC, Qualcomm, Broadcom, der Chipverpacker Amkor, der Glasspezialist Corning und Texas Instruments. Für sie zählt jedes verkaufte Premium-iPhone.
Bewertung mit wenig Puffer
An der Börse lief es für Apple bislang rund. Seit Jahresbeginn legte die Aktie laut MarketScreener gut 20 Prozent zu. Mit einem Börsenwert von rund 4,9 Billionen US-Dollar ist Apple nach Nvidia der zweitwertvollste Konzern der Welt. Billig ist die Aktie nicht. Für das Geschäftsjahr 2027 liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei 35, Microsoft kommt auf 27. Die 44 Analystinnen und Analysten sehen die Aktie im Schnitt zwar positiv. Ihr mittleres Kursziel von 328 US-Dollar liegt aber bereits leicht unter dem aktuellen Kurs.
Am 2. November legt Apple die Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vor. Der Ausblick deutet laut MacTrast auf einen Umsatz von 111,7 bis 113,7 Milliarden US-Dollar hin, nach 102,5 Milliarden ein Jahr zuvor. Spannender dürfte die Prognose für das Weihnachtsquartal werden.
Fazit
Die Kürzungen sind ein Warnsignal. Teure Speicher fressen entweder die Marge oder die Nachfrage. Bei einem KGV von 35 bleibt wenig Raum für Enttäuschungen. Entscheidend wird der Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft am 2. November.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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