Konjunktur zwischen Baum und Borke

Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Einzelheiten zum BIP in Q1


Zum Wochenausklang wird noch einmal das große Besteck ausgepackt, denn heute prasselt ein Datenregen auf die Marktteilnehmer nieder. Den Auftakt machen die Details zum BIP-Wachstum in Deutschland im ersten Quartal. Die erste Schätzung lag bei +0,3 % und war eine positive Überraschung. Nach Angaben von Destatis waren Konsumausgaben, privat wie staatlich, sowie der Außenhandel die maßgeblichen Wachstumstreiber. Allerdings waren zum Zeitpunkt der ersten Schätzung noch nicht alle Daten bekannt. Vor allem für den März dürfte es noch die eine oder andere Datenlücke gegeben haben, und der März stand im Schatten des Iran-Krieges. Es ist daher nicht auszuschließen, dass es heute eine Revision der Daten geben könnte. Dabei ist eine Abwärtsrevision deutlich wahrscheinlicher als eine Aufwärtsrevision, wenngleich aufgrund möglicher Vorzieheffekte auch eine Aufwärtsrevision nicht auszuschließen ist.

Keine Lichtblicke für die Konjunktur


Aber so oder so ist das der Blick in den Rückspiegel. Näher an der Gegenwart sind die Zahlen zum Konsumklima der Gesellschaft für Konsumforschung. Wir erwarten hierfür einen weiteren Rückgang. Einen Dämpfer dürfte es auch für das ifo-Geschäftsklima im Mai gegeben haben. Aufgrund der anhaltenden Schließung der Straße von Hormus und den damit verbundenen steigenden Energiepreisen, den Störungen globaler Lieferketten und der allgemeinen Unsicherheit rechnen wir mit einem Rückgang um einen halben Indexpunkt von 84,4 auf 83,9. Einen Vorgeschmack gaben gestern die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland für den Mai. In Deutschland ging es in der Industrie von 51,4 auf 49,9 abwärts. Dienstleister meldeten einen leichten Anstieg (47,8 nach 46,9), der Composite war insgesamt etwas besser, aber mit 48,6 nach 48,4 nach wie vor in der Kontraktionszone unterhalb von 50 Indexpunkten.

Iran behält Uran

Vom Persischen Golf gibt es unterdessen beunruhigende Nachrichten. Agenturmeldungen zufolge soll der oberste geistliche Führer des Landes untersagt haben, das angereicherte Uran außer Landes zu bringen. Der iranische Versuch, eine eigene Atombombe zu bauen, gilt als eine der Ursachen des Krieges. Israel und die USA verlangen, das Atomprogramm wirkungsvoll zu stoppen, sonst drohen sie mit einer Wiederaufnahme der Kampfhandlungen. Nur ein dauerhaftes Ende der Kämpfe dürfte indes eine Öffnung der Straße von Hormus ermöglichen. Entsprechend verschnupft reagierten gestern die Märkte auf die Gerüchte aus Teheran, obgleich es heute früh hieß, beide Seiten haben sich in den Verhandlungen angenähert. Wichtig werden könnte heute der Tariflohnindikator im Euroraum. Die EZB beobachtet die Gefahr von Zweitrundeneffekten sehr genau. Die Lohnentwicklung dürfte allerdings im ersten Quartal mit +2,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von Zurückhaltung geprägt gewesen sein. Abends legen die Ratingagenturen Fitch und Moody's ihre Ratingeinschätzung für Belgien bzw. für Portugal vor. Die Anleger sind dann bereits im langen Pfingstwochenende.


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Diese Publikation richtet sich ausschließlich an Empfänger in der EU, Schweiz und Liechtenstein. Diese Publikation wird von der LBBW nicht an Personen in den USA vertrieben und die LBBW beabsichtigt nicht, Personen in den USA anzusprechen.

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Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihre Anlageberaterin oder -berater. Wir behalten uns vor, unsere hier geäußerte Meinung jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.

Wir behalten uns des Weiteren vor, ohne weitere Vorankündigung Aktualisierungen dieser Information nicht vorzunehmen oder völlig einzustellen. Die in dieser Ausarbeitung abgebildeten oder beschriebenen früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

Herausgeber


Landesbank Baden-Württemberg
Am Hauptbahnhof 2
70173 Stuttgart




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