- JPMorgan prognostiziert S&P 500 bei 7.500 Punkten 2026.
- Erwartetes zweistelliges Gewinnwachstum als Kurstreiber.
- S&P 500 liegt 2023 etwa 15 Prozent im Plus.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
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Die US-Investmentbank JPMorgan geht mit einem ausgesprochen optimistischen Ausblick in das kommende Börsenjahr. Nach Einschätzung des Chefstrategen Dubravko Lakos-Bujas könnte der S&P 500 bis Ende 2026 auf 7.500 Punkte steigen – mit der realistischen Chance auf sogar 8.000 Punkte, sollte die US-Notenbank ihren Lockerungskurs weiter vertiefen.
Bereits das offizielle Jahresendziel von 7.500 Punkten impliziert einen zweistelligen Kursgewinn. Nach einem ohnehin starken Jahr 2025 wäre das ein weiterer Rekordlauf für den wichtigsten Aktienindex der Welt.
Doppelte Gewinnzuwächse und Zinssenkungen als Kurstreiber
JPMorgan stützt seine optimistische Prognose vor allem auf zwei zentrale Faktoren: ein erwartetes zweistelliges Gewinnwachstum bei den Unternehmen und mindestens zwei weitere Zinssenkungen der US-Notenbank. Laut Lakos-Bujas soll auf diese Lockerungsschritte eine längere Zinspause folgen – ein Szenario, das traditionell als idealer Nährboden für steigende Aktienmärkte gilt.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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15
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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15
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KI-Euphorie trotz Bewertungsängsten intakt
Der S&P 500 liegt im laufenden Jahr etwa 15 Prozent im Plus. Treiber dieser Entwicklung waren vor allem Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Zwar gerieten viele KI-Werte zuletzt aufgrund hoher Bewertungen unter Druck, doch unterm Strich stehen die meisten Titel weiterhin deutlich im Plus.
"Trotz Blasen- und Bewertungsängsten sehen wir die aktuell hohen Multiplikatoren als gerechtfertigt an", schrieb Lakos-Bujas in seiner aktuellen Analyse. Er verweist auf überdurchschnittliches Gewinnwachstum, einen massiven Investitionszyklus im Bereich KI und Rechenzentren, steigende Ausschüttungen an Aktionäre sowie eine lockerere Fiskalpolitik.
Besonders wichtig sei aus seiner Sicht, dass der positive Einfluss von Deregulierung und der zunehmend breite Produktivitätsgewinn durch KI noch nicht vollständig in den Unternehmensgewinnen eingepreist sei.
S&P 500 bei 8.000 Punkten? Das müsste passieren
Noch größere Kursgewinne seien möglich, wenn die US-Notenbank die Geldpolitik stärker lockert als derzeit erwartet. In diesem Fall könnte der S&P 500 im Jahr 2026 sogar die Marke von 8.000 Punkten überschreiten, so der Stratege. Damit würde sich der Index endgültig in einer neuen Bewertungsdimension bewegen.
Ein solches Szenario setzt allerdings voraus, dass die Inflation weiter nachhaltig nachlässt, ohne dass die US-Wirtschaft in eine Rezession rutscht.
Diese Aktien setzt JPMorgan für 2026 auf die Gewinnerliste
Im Zuge seiner positiven KI-Einschätzung hat JPMorgan auch einen eigenen Korb von Profiteuren aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Rechenzentren zusammengestellt, der den Markt im Jahr 2026 übertreffen soll. Zu den prominentesten Namen zählen Amazon (Amazon Aktie), Nvidia und Alphabet (Alphabet C Aktie).
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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