Deutsche Flugzeuge warfen nach Angaben des Berliner Verteidigungsministeriums 34 Paletten mit knapp 14 Tonnen Lebensmitteln und medizinischer Ausrüstung über dem abgeriegelten Küstengebiet am Mittelmeer ab.
Abwürfe von Hilfsgütern aus der Luft sind nicht unumstritten: Sie sind nach Angaben des Chefs des UN-Palästinenserhilfswerks (UNRWA), Philippe Lazzarini, mindestens 100 Mal so teuer wie der Transport derselben Menge an Gütern auf dem Landweg. Zudem können mit Lastwagen weit größere Mengen transportiert werden.
Im Gazastreifen droht nach UN-Angaben eine Hungersnot. Israel kontrolliert alle Zugänge zu dem Gebiet und ließ über mehrere Monate keine oder nur wenige Hilfslieferungen passieren, um so den Druck auf die islamistische Hamas zu erhöhen. Seit Sonntag lässt Israel auch wieder größere Hilfslieferungen auf dem Landweg zu und erlaubt Abwürfe aus der Luft./czy/DP/zb
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