- Irans Justiz eröffnet 15 Verfahren gegen Unterstützer.
- Zehn Unterzeichner eines Solidaritätsaufrufs wurden angeklagt.
- Mindestens 60 Cafés stehen im Visier der Justiz.
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Laut dem Bericht des Rundfunks stehen außerdem mindestens 60 Cafés im Visier der Justiz. Sie sollen den "terroristischen Aufrufen" vom 8. und 9. Januar gefolgt sein, also Protestaufrufe verbreitet haben. Die Behörden machen die Betreiber damit für die Folgen der Unruhen mitverantwortlich. Die iranische Staatsmacht hatte die Demonstrationen gewaltsam niedergeschlagen. Tausende Menschen sollen in den beiden Nächten getötet worden sein.
Vermögenswerte seien beschlagnahmt worden, um die Kosten der durch die Unruhen entstandenen Schäden zu decken, hieß es weiter.
Am Montag hatte der Kommandeur der iranischen Ordnungskräfte, Ahmad-Resa Radan, den Demonstranten ein Ultimatum gestellt. Junge Menschen, die "ungewollt" an den Demonstrationen teilgenommen hätten, könnten sich innerhalb von drei Tagen stellen und würden Straferlass erhalten. Andernfalls würden sie als "Soldaten des Feindes" behandelt./arb/DP/jha
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