- Der Iran hat 3.117 Todeszahlen der Proteste veröffentlicht.
- Insgesamt 2.427 Menschen gelten als unschuldig.
- Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA verzeichnete 4.500 Tote.
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In ihrer Erklärung machte der Nationale Sicherheitsrat die Erzfeinde Israel und USA dafür verantwortlich, in den Nächten vom 8. und 9. Januar gezielt "zahlreiche terroristische Handlungen" in weiten Teilen des Landes verübt zu haben. Dies sei eine Fortführung des "aufgezwungenen Krieges" vom vergangenen Juni, schrieb das mächtige Gremium.
Die tatsächlichen Opferzahlen dürften unterschiedlichen Schätzungen zufolge deutlich höher liegen. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA hatte zuletzt 4.500 Tote verifiziert mit rund 9.000 weiteren Fällen in der Prüfung. In den beiden Nächten vor gut zwei Wochen waren Menschenmassen gegen die autoritäre Führung der Islamische Republik auf die Straße gegangen.
Die Unzufriedenheit im Land wächst seit Jahren - geschürt durch fehlende Perspektiven, wirtschaftliche Not, die Klimakrise, politische Repression und internationale Isolation. Auslöser der jüngsten Proteste Ende Dezember war zunächst die schwere Wirtschaftskrise. Noch nie in der Geschichte der Islamischen Republik wurden so viele Demonstranten bei Protesten getötet./arb/DP/zb
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