- Human Rights Watch fordert Merz zu Menschenrechten auf.
- Oppositionspartei CHP wird mit Gerichtsverfahren überzogen.
- Imamoglu sitzt seit März in Untersuchungshaft.
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Wenn man ein Land unter anderem in der Verteidigungspolitik auf seiner Seite haben wolle, "dann sollte Europa, und Deutschland, ein Interesse daran haben, dass dieses Land zumindest die grundlegendsten Regeln einhält: die Ergebnisse von Wahlen zu respektieren und ein gewisses Maß an Respekt für die Demokratie zu zeigen".
"Schwerster Angriff auf die türkische Demokratie"
"Dieses Jahr haben wir den schwersten Angriff auf die türkische Demokratie erlebt", sagte Sinclair-Webb. Die größte Oppositionspartei CHP werde mit Gerichtsverfahren überzogen, die Ermittlungen gegen den inhaftierten Erdogan-Gegner Ekrem Imamoglu zielten nicht nur auf ihn, sondern auf die gesamte Partei ab. Sinclair-Webb prangerte auch Repressalien gegen Medien sowie die Diskriminierung von LGBTQ-Personen an, die sich nach ihren Angaben noch verschärfen könnte. Die Türkei dürfe nicht ungestraft mit der "völligen Zerstörung der Demokratie" davonkommen, sagte die HRW-Vertreterin.
Der abgesetzte Istanbuler Bürgermeister Imamoglu gilt weiterhin als aussichtsreicher Anwärter bei einer künftigen Präsidentschaftswahl. Er sitzt seit März in Untersuchungshaft. Erst am Montag war gegen ihn ein weiterer Haftbefehl wegen Spionagevorwürfen erlassen worden.
Merz wird am Mittwoch im Nato-Land Türkei erwartet. Bei den Gesprächen mit Erdogan am Donnerstag dürfte es unter anderem um den Ukraine-Krieg und die Friedensbemühungen im Nahen Osten gehen./jam/DP/zb
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