Cerro de Pasco Resources (TSXV: CDPR; Frankfurt: N8HP; WKN: A2N7XK) hat ein operatives Update zum Quiulacocha Tailings Project vorgelegt und dabei den Abschluss zentraler Arbeitsstränge aus dem Jahr 2025 hervorgehoben. Das kanadische Unternehmen positioniert das Projekt, das unter anderem silberreichen Abraum, der im Verlauf von mehr als 100 Jahren Bergbau entstanden ist, enthält, damit für die nächste Phase der Umsetzung – mit dem Ziel, eine kombinierte Lösung aus Abraumwiederaufbereitung und umweltbezogener Sanierung auf den Weg zu bringen.
Im Mittelpunkt steht der Projektbereich innerhalb der Konzession El Metalurgista in der Region Cerro de Pasco (Peru). Nach Angaben von Cerro de Pasco Resources wurden im Verlauf des Jahres 2025 wesentliche technische Untersuchungen gebündelt, Umwelt-Basisdaten über mehrere Jahreszeiten erhoben sowie Genehmigungs- und Standortzugangsthemen strukturiert vorangetrieben. Das Update knüpft an die bereits im Dezember 2025 kommunizierten Fortschritte an und soll zeigen, welche Bausteine nun zusammengeführt wurden, um die nächste Entwicklungsstufe vorzubereiten.
Cerro de Pasco Resources schließt Phase-1-Programme zur technischen „Bereitschaft“ ab
Aus Sicht des Unternehmens bestand eine Kernaufgabe 2025 darin, die technische Ausgangslage so zu definieren, dass spätere Entscheidungen zu Prozessführung, Anlagenkonzept und Projektumsetzung auf belastbaren Daten beruhen. Cerro de Pasco Resources berichtet hierzu über integrierte Phase-1-Programme, die unter anderem Mineralogie, Metallurgie, Rheologie sowie geotechnische und hydrogeologische Aspekte abdecken. Ebenfalls Teil des Arbeitspakets waren Untersuchungen zu möglichen Setzungen (Subsidenz) und die Validierung von Bohrabständen sowie Methoden der Ressourcenmodellierung.
Wichtig ist dabei der Hinweis, dass mehrere Labore in die metallurgische Charakterisierung eingebunden wurden. Diese Testreihen sollen laut Unternehmen eine technische Basis für weiterführende Skalierungsversuche, die Optimierung eines Verfahrensfließbildes („Flowsheet“) und nachgelagerte Engineering-Abwägungen liefern. Solche „Trade-off“-Studien sind bei Abraumprojekten in der Regel entscheidend, weil Metallrückgewinnung, Prozesschemie, Materialhandhabung und Umweltanforderungen eng zusammenhängen.
Parallel dazu hat Cerro de Pasco Resources nach eigenen Angaben auch logistische und infrastrukturelle Vorstudien abgeschlossen. Untersucht wurden Optionen für Handling, Zwischenlagerung und Transport von Konzentraten – einschließlich Alternativen über Straße, Schiene oder potenziell pipelinebasierte Ansätze. Das Unternehmen ordnet diese Arbeit in den Rahmen der Projekt-Ausführungsplanung ein und betont, dass die Ergebnisse in die weiteren Engineering-Bewertungen einfließen sollen.
Genehmigungen, Basisdaten und Zugriff: Rahmen für die nächste Projektphase
Neben der technischen Seite stellt Cerro de Pasco Resources die Umwelt- und Genehmigungsarbeit als zweiten Schwerpunkt heraus. Demnach wurden geochemische Basisprogramme über Trocken- und Regenzeit abgeschlossen, wobei an mehr als 60 Standorten beprobt wurde. Ergänzend seien vorläufige geotechnische und hydrogeologische Studien finalisiert worden, um Stabilitätsmodellierungen, Risikoabschätzungen und die Planung eines Phase-2-Bohrprogramms zu unterstützen.
Auf regulatorischer Ebene berichtet Cerro de Pasco Resources, dass die „Declaración de Impacto Ambiental“ (DIA) für das Phase-1-Bohrprogramm abgeschlossen wurde. Für Phase 2 sei eine weitere DIA für Bohraktivitäten innerhalb eines bestehenden Bereichs der El-Metalurgista-Konzession eingereicht worden. Flankierend wurde ein Oberflächen-Nutzungsabkommen (Surface Use Agreement) mit der Community von Quiulacocha abgeschlossen, das den fortlaufenden Zugang für laufende und künftige technische Arbeiten absichern soll.
Das Unternehmen hebt zudem hervor, dass technische, regulatorische und Stakeholder-bezogene Grundlagen für einen Antrag zur Abraumwiederaufbereitung („Tailings Reprocessing Application“) konsolidiert wurden. Der Anspruch dahinter: Das Projekt nicht nur als Aufbereitungsinitiative, sondern als umfassenden Ansatz zu positionieren, der den historischen Abraum rund um El Metalurgista einbezieht und eine formalisierte Grundlage für weitere Schritte schafft.
12,3 Tonnen Bulk-Sampling: Material für Tests unter repräsentativen Bedingungen
Einen konkret greifbaren Meilenstein meldet Cerro de Pasco Resources für die zweite Dezemberhälfte 2025: Zwischen dem 16. und 19. Dezember wurde ein Phase-1-Großprobenprogramm auf der Quiulacocha-Abraumanlage durchgeführt. Per flacher Auskofferung wurde nach Unternehmensangaben frisches und repräsentatives Material gewonnen. Insgesamt wurden rund 12,3 Tonnen Rohmaterial entnommen, verpackt und unter gefrorenen Bedingungen nach Lima transportiert.
Dort soll das Material chemisch analysiert und metallurgisch getestet werden. Ziel ist es, die metallurgische Performance unter repräsentativen Bedingungen zu validieren und damit die laufende technische Bewertung, die Flowsheet-Entwicklung sowie spätere Scale-up-Studien zu unterstützen. Gerade bei Abraumprojekten kann Großprobenmaterial helfen, Prozessannahmen aus Labor- und Kleinmaßstabstests zu überprüfen – etwa in Bezug auf Variabilität, Kornverteilung, Wasserhaushalt, Reagenzverbrauch oder Filtrations- und Entwässerungseigenschaften.
Cerro de Pasco Resources beschreibt das Großprobenprogramm entsprechend als Baustein für den Übergang in die nächste Projektphase. In den kommenden Arbeitsschritten wird entscheidend sein, wie die Ergebnisse aus Laboranalytik und metallurgischen Tests in konkrete Engineering-Entscheidungen übersetzt werden – und wie Genehmigungen, Stakeholder-Management und Projektlogistik dabei zusammenspielen. Klar ist: Mit der nun kommunizierten Bündelung der Phase-1-Programme und dem gewonnenen Testmaterial will Cerro de Pasco Resources den Pfad in Richtung Projektumsetzung strukturieren und die nächsten technischen Weichenstellungen vorbereiten.
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