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Gewerkschaft verkündet Einigung für MAN-Werk in Salzgitter

SALZGITTER (dpa-AFX) - Im Streit um den Standort Salzgitter des Bus- und Lastwagenherstellers MAN gibt es laut IG Metall und Betriebsrat eine Einigung. Es gebe ein weitreichendes Tarifergebnis für Salzgitter, das die Beschäftigten langfristig schütze, teilte die Gewerkschaft mit.

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Im Zentrum des Abschlusses steht nach Angaben der IG Metall der verbindliche Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bis zum 31. Dezember 2035. Ergänzt werde diese Zusage durch eine Option auf Verlängerung, wodurch eine Perspektive bis 2040 entstehe.

Millioneninvestition für Salzgitter

"Sollte es künftig zu einer Verringerung der Belegschaftsstärke kommen müssen, kann dies im Rahmen der demografischen Entwicklung umgesetzt werden", heißt es in der Mitteilung vom Sonntag. Eine Investitionszusage in Höhe von 59 Millionen Euro flankiere diese Standortentscheidung.

Der Konzern mit Sitz in München wollte die Entwicklung auf Nachfrage nicht kommentieren. Aus Unternehmenskreisen war aber zu hören, dass es eine Einigung gegeben habe. Die Beschäftigten am Standort in Niedersachsen sollen demnach in der kommenden Woche über die genaue Ausgestaltung informiert werden. Die Marke MAN gehört zur Traton Group, die eine Tochtergesellschaft von Volkswagen (VW Aktie) ist.

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Standort zunächst nicht Teil der Einigung

Im November vergangenen Jahres hatte MAN angekündigt, über zehn Jahre hinweg 2.300 Jobs in Deutschland abbauen zu wollen. 600 davon sollten in Salzgitter wegfallen. Vor wenigen Tagen gab es eine Einigung mit der Arbeitnehmerseite, nach der MAN bis Ende 2030 fast eine Milliarde Euro in deutsche Standorte investieren will. Diese Einigung galt zunächst jedoch nicht für Salzgitter.

MAN-Chef Alexander Vlaskamp hatte nach der vorigen Einigung mit den anderen Standorten von einem ausgewogenen Programm gesprochen, das die Wettbewerbsfähigkeit von MAN sichere. Das Unternehmen will durch die Maßnahmen bis 2028 die Kosten um 900 Millionen Euro senken.

Teil der Maßnahmen ist allerdings auch, dass wesentliche Investitionen für die nächste Fahrzeuggeneration in Osteuropa vorgenommen werden. Dies sieht die IG Metall kritisch, weil sie eine weitere Abwanderung dorthin befürchtet./bch/DP/he

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