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"Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig": Nächster Krypto-Anbieter gibt auf

Neue Regeln, höhere Kosten, mehr Auflagen: Der Regulierungsdruck trifft die Krypto-Branche mit voller Wucht. Jetzt ziehen die ersten Unternehmen die Reißleine.

Der US-Betreiber Bitcoin Depot zieht sich aus dem Geschäft mit Bitcoin ATMs zurück. Das Unternehmen hat ein Chapter-11-Verfahren in Texas beantragt und will den Betrieb geordnet abwickeln. Die Automaten wurden bereits abgeschaltet.

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CEO Alex Holmes begründet den Schritt mit verschärften regulatorischen Vorgaben in den USA. Neue Transaktionslimits, strengere Compliance-Anforderungen und zunehmende Verfahren gegen Betreiber hätten das Geschäftsmodell wirtschaftlich untragbar gemacht.

Trotz zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen gegen Betrug habe sich die Lage weiter verschärft.”Unter diesen Umständen ist das derzeitige Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig”, so Holmes in der Pressemitteilung.

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Krypto-Anbieter in Europa leidet unter Regulierungsdruck

Auch in Europa zeigt sich ein ähnlicher Trend: Die Krypto-Plattform Kriptomat stellt den Betrieb bis Ende Juni 2026 ein. Als Grund nennt das Unternehmen die Unsicherheit rund um die europäische MiCA-Regulierung. Kundengelder seien weiterhin sicher und vollständig auszahlbar. Kriptomat empfiehlt seinen Nutzern den Wechsel zur Börse Kraken, die bereits über eine MiCA-Regulierung verfügt.

Beide Fälle zeigen, wie stark der regulatorische Druck auf die Branche wächst. Einerseits bringt MiCA regulatorische Sicherheit für den Space. Auf der anderen Seite könnten die strengen Auflagen auch den Innovationsgeist hierzulande “ersticken” Letzterer Ansicht ist Anastasija Plotnikova, CEO und Gründerin der Fideum Group, einer umfassenden Krypto-Banking-Lösung. Wir haben mit Plotnikova über die Gefahren einer Überregulation durch MiCA gesprochen. Das ganze Interview lest ihr hier: “Ich glaube nicht an MiCA”.

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