- Der Flughafen Stuttgart erwartet 2025 einen Gewinn.
- Die Anzahl der Fluggäste stieg von 9,1 auf 9,6 Millionen.
- 2024 lag der Umsatz bei 278,2 Millionen Euro.
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Im April vergangenen Jahres hatte eine Sprecherin noch mitgeteilt, dass der Flughafen voraussichtlich 2026 wieder schwarze Zahlen schreiben werde. "Wir freuen uns, dass die schwarze Null ein Jahr früher kommt als ursprünglich geplant", sagte Heppe.
Beim Umsatz erwarte der Flughafen einen Anstieg von circa drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2024 lag er bei 278,2 Millionen Euro. Die Anzahl der Fluggäste sei im vergangenen Jahr von 9,1 Millionen auf 9,6 Millionen gestiegen, sagte Heppe.
Vor Corona hatte der Flughafen noch 12,7 Millionen Fluggäste verzeichnet. 2019 lag der Umsatz bei 300 Millionen Euro und der Gewinn bei 50 Millionen Euro. In den folgenden Jahren schrieb der Flughafen stets Verluste, wobei sich diese kontinuierlich verringerten. 2020 betrug der Verlust rund 97 Millionen Euro. 2024 lag das Minus noch bei 6,1 Millionen Euro.
Mit Kostendisziplin gegengesteuert
Eigentlich habe der Flughafen für das vergangene Jahr noch mit einem geringen Verlust im einstelligen Millionenbereich gerechnet, sagte Heppe. Doch der Flughafen habe mit einem Ergebnissicherungsprogramm gegensteuern können. So habe es unter anderem einen Einstellungsstopp gegeben. Alle Bereiche hätten einen Beitrag leisten müssen. "Kostendisziplin ist das Wichtigste", sagte Heppe.
Mit Blick auf 2026 sagte Heppe: "Dieses Jahr ist eine Herausforderung." Aus Kostengründen werde an Geschäftsreisen gespart und auch bei den Privatreisen werde gespart. Für 2026 rechnete der Flughafen-Chef mit einem leichten Rückgang bei den Passagieren auf 9,4 Millionen. "Das ist der angespannten wirtschaftlichen Situation in Baden-Württemberg geschuldet", sagte Heppe.
Die schwarze Null auch in diesem Jahr zu wiederholen, werde schwierig. "Es kann sein, dass wir da auch wieder leicht in die Minuszone rutschen", sagte Heppe. Aber der Flughafen arbeite natürlich daran, die schwarze Null zu halten. Er wolle auch in diesem Jahr Gas geben und mit dem Ergebnissicherungsprogramm weitermachen, sagte Heppe. Betriebsbedingte Kündigungen werde es keine geben, versicherte er./rwi/DP/zb
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