GOSLAR (dpa-AFX) - Um die Kosten für einen Autoführerschein zu senken, sollte die Fahrausbildung von der Steuer abgesetzt werden können. "Bei Ausbildungskosten oder auch Elektroautos gibt es steuerliche Vergünstigungen - warum nicht auch beim Führerschein?", sagte Kurt Bartels von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände.
Immerhin sei auch ein Führerschein wertschöpfend für die Gesellschaft. Der Auto Club Europa schlägt alternativ einen einmaligen Mobilitätszuschuss vor, beispielsweise für 17-Jährige.
Kosten von 3.500 Euro und mehr
Weil die Kosten für einen Führerschein je nach Region inzwischen bei bis zu 3.500 Euro und mehr liegen, wird über eine Reform der Fahrausbildung debattiert. Das Bundesverkehrsministerium will die Kosten wieder senken.
Es schlägt dazu unter anderem weniger Fragen in der Theorieprüfung, keinen verpflichtenden Präsenzunterricht mehr und weniger Sonderfahrten vor. Die Fahrlehrer halten davon wenig.
Thema bei Fachtagung
In den kommenden Tagen soll das Thema beim Verkehrsgerichtstag in Goslar besprochen werden. Bei der Fachtagung kommen jährlich Fachleute für Verkehrssicherheit und Verkehrsrecht zusammen. Zum Abschluss geben sie Empfehlungen an Gesetzgeber, die in der Vergangenheit auch immer mal wieder tatsächlich aufgegriffen wurden./xma/DP/zb
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