- EU-Staaten treffen sich nach US-Zollandrohung.
- Außerordentliche Sitzung auf Botschafterebene einberufen.
- Trump kündigt 10% und 25% Zölle auf Waren an.
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Ob dabei mögliche Gegenmaßnahmen besprochen werden, blieb zunächst unklar. Die EU hat seit 2023 ein Instrument, um sich gegen handelspolitischen Druck zu wehren. Dabei geht es laut der entsprechenden Verordnung um eine Situation, in der ein Drittland versucht, die EU oder einen Mitgliedstaat durch Handelsmaßnahmen zu einer bestimmten Entscheidung zu bewegen. Gegenzölle und viele weitere Maßnahmen sind der Verordnung nach dann möglich. Allerdings soll das Instrument nur ein letztes Mittel sein.
Trump will Grönland-Kauf mit Zöllen erzwingen
Trump hatte unter Verweis auf den Grönland-Konflikt am Samstag angekündigt, zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder verhängen zu wollen. Ab dem 1. Februar sollen Strafzölle in Höhe von 10 Prozent gelten, ab dem 1. Juni Zölle in Höhe von 25 Prozent - auf alle Waren, die in die USA gesendet werden. Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Betroffen von der Zoll-Androhung sind Länder, die jüngst Soldaten zu einer Erkundungsmission auf die Insel geschickt haben./tre/DP/zb
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