- EU erlassen Fischereimanagementmaßnahmen für die Nordsee.
- Maßnahme tritt am 18. November in Kraft.
- Die Doggerbank ist 18.000 Quadratkilometer groß.
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Die Europäische Kommission hatte Fischereimanagementmaßnahmen zum Schutz bedrohter Arten und Lebensräume in den Schutzgebieten in der Nordsee erlassen. Das Meeresschutzgebiet Doggerbank werde damit gegen die Folgen der mobilen grundberührenden Fischerei wie Grundschleppnetzen gestärkt, hieß es aus dem Berliner Ministerium.
Maßnahme tritt Mitte November in Kraft
Die Maßnahme der Kommission umfasse - neben den bereits geltenden Beschränkungen - weitere Fischereibewirtschaftungsmaßnahmen im Natura-2000-Meeresschutzgebiet Doggerbank und trete zum 18. November in Kraft. Die Fischerei mit mobilen grundberührenden Fanggeräten, wie Grundschlepp- oder Wadennetzen, ist damit laut Ministerium in etwa der Hälfte der bestehenden Schutzgebietsfläche ganzjährig nicht mehr möglich.
Mit der Einschränkung werde bedrohten Arten eine echte Chance gegeben und die Nordsee insgesamt gestärkt, sagte Bundesministerumweltminister Carsten Schneider (SPD).
Schutz einer einzigartigen Sandbank
Die Doggerbank ist nach Angaben des Landwirtschaftsministers mit einer Fläche von rund 18.000 Quadratkilometern die größte Sandbank der gesamten Nordsee. Im deutschen Teil dieser einzigartigen Sandbank liegt das Naturschutzgebiet Doggerbank rund 250 Kilometer vom Festland und ist Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzwerkes Natura 2000./bch/DP/nas
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