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Einmalige Kaufkurse? Nvidia-Crash: „Wir sehen jeden Ausverkauf als Kaufgelegenheit“, sagen Analysten

Der jüngste Kursrückgang bei Nvidia wird von Analysten als vorübergehende Kaufgelegenheit eingestuft, trotz Verzögerungen beim Blackwell-Chip und kurzfristigen Einnahmeeinbußen.
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Nvidia im Fokus: Gerüchte um Verzögerungen beim Blackwell-Chip und massiver Kurssturz

Nvidia, ein führender Akteur im Bereich Künstliche Intelligenz und Grafikprozessoren, sieht sich derzeit mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Berichte deuten darauf hin, dass die Auslieferung des neuen Blackwell-Chips um mehrere Monate verzögert werden könnte. Dies hat zu einem massiven Kurssturz der Nvidia-Aktien geführt, doch Analysten raten zur Ruhe und sehen positive Signale am Horizont.

Gerüchte und ihre Auswirkungen

Das renommierte Nachrichtenportal The Information berichtete, dass die Auslieferung des Blackwell-Chips aufgrund von Designproblemen um mindestens drei Monate verzögert werden könnte. Eine solche Verzögerung könnte, wie von Barron's errechnet, dazu führen, dass Nvidia (Nvidia Aktie) mehrere Milliarden US-Dollar an Einnahmen erst Anfang 2025 und nicht schon Ende 2024 verbuchen kann.

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Ein Sprecher von Nvidia erklärte gegenüber MarketWatch: "Wie wir bereits gesagt haben, ist die Nachfrage nach Hopper sehr stark, die breite Blackwell-Bemusterung hat begonnen und die Produktion ist auf Kurs, um in der zweiten Jahreshälfte hochzufahren. Darüber hinaus kommentieren wir keine Gerüchte."

Analysten bleiben gelassen

Trotz der negativen Schlagzeilen raten Analysten zur Gelassenheit. Stacy Rasgon, Analyst bei Bernstein, sieht keinen Grund zur Panik. Er betonte, dass Nvidia aufgrund seiner starken Marktposition nicht viel an Marktanteil verlieren würde, selbst wenn es zu Verzögerungen käme.

Auch Atif Malik, Analyst bei Citi, bleibt optimistisch. Er erwartet, dass die starke Nachfrage nach den aktuellen Hopper-Chips (H100/H200) einen möglichen Rückgang der Blackwell-Verkäufe teilweise kompensieren könnte. Malik hat seine Umsatzprognose für Nvidia im Bereich Grafikprozessoren für Rechenzentren im Jahr 2025 um fünf Prozent gesenkt, behält jedoch seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 150 US-Dollar bei.

Marktentwicklung und Insiderverkäufe

Am sogenannten schwarzen Montag erlebten Nvidia-Aktien einen beispiellosen Absturz. Zwischenzeitlich fiel der Kurs auf 90,69 US-Dollar, bevor er den Handelstag mit einem Minus von 6,4 Prozent bei 100,45 US-Dollar beendete. Trotz dieser Turbulenzen sehen einige Experten weiterhin Kaufgelegenheiten. Die Bank of America (Bank of America Aktie) betonte, dass die Herausforderungen eher im Angebot und nicht in der Nachfrage liegen und dass dies die langfristige Dynamik von Nvidia nicht grundlegend stören werde.

Interessanterweise hat Jensen Huang, CEO und Gründer von Nvidia, in den letzten Monaten Aktien im Wert von rekordverdächtigen 323 Millionen US-Dollar verkauft. Insgesamt haben Insider wie Mark Stevens und Jay Puri Aktien im Wert von über einer Milliarde US-Dollar abgestoßen. Dieser Trend könnte darauf hinweisen, dass die Insider die Rallye an der Börse als überhitzt ansehen.

Langfristige Aussichten bleiben positiv

Trotz der aktuellen Marktturbulenzen bleibt die langfristige Perspektive für Nvidia vielversprechend. Huang hat erhebliche Investitionen in neue Technologien und Chipdesigns getätigt, um das Unternehmen an der Spitze der KI-Entwicklung zu halten. Analysten erwarten für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz des Geschäfts mit Rechenzentren von 105 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: AMD, der nächste große Konkurrent, wird voraussichtlich nur 4,5 Milliarden US-Dollar umsetzen.

Nvidia bleibt trotz der aktuellen Herausforderungen eine der spannendsten Storys an der Börse. Das Unternehmen und insbesondere sein CEO Jensen Huang haben gezeigt, dass sie in der Lage sind, den Markt zu dominieren und Innovationen voranzutreiben. Anleger sollten sich auf eine volatile Phase einstellen, aber das Potenzial für zukünftiges Wachstum bleibt stark.

 

Quelle: wallstreet-online.de / deraktionaer.de


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