Der amerikanische Dollar (Dollarkurs) stand am Morgen zu allen anderen wichtigen Währungen mehr oder weniger deutlich unter Druck. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump im Zollstreit mit China nachgelegt. "Der Ball (Ball Aktie) liegt bei China. China muss ein Abkommen mit uns schließen. Wir müssen keinen Deal mit denen machen", zitierte die Sprecherin Karoline Leavitt aus einer Erklärung des Präsidenten. Zudem verschärfte die US-Regierung die Einschränkungen für Lieferungen von KI-Chips nach China.
All das dämpft die Hoffnungen, dass die beiden Rivalen der Weltwirtschaft sich bald einigen könnten. Japans Notenbank erwägt wegen möglicher negativer Folgen der aggressiven Zollpolitik der US-Regierung eine "politische Reaktion". Diese könnte "je nach Situation notwendig werden". Die Notenbank werde, falls notwendig, "eine angemessene Entscheidung treffen", sagte Notenbankchef Kazuo Ueda der Zeitung "Sankei Shimbun". Weitere Details zu möglichen geldpolitischen Reaktionen nannte der Notenbanker nicht.
Auch das britische Pfund zählte zu den Kursgewinnern am Devisenmarkt, obwohl sich die Inflation im März weiter abgeschwächt hatte. Die Inflation liegt zwar weiter über der Marke von 2 Prozent, die von der britischen Notenbank als Zielwert angestrebt wird. Diese könnte sich jedoch durch den erneuten Rückgang der Teuerung bestätigt sehen, den Leitzins im Mai nach der Pause im März weiter zu senken.
Im weiteren Handelsverlauf könnten noch Konjunkturdaten aus den USA für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen. Auf dem Programm stehen Daten zur Umsatzentwicklung im Einzelhandel und zur Produktion in den amerikanischen Industriebetrieben./jkr/mis
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