- Der Eurokurs ist am Donnerstag auf 1,1630 USD gesunken.
- Das Niveau ist knapp über dem Stand von 1,1618 USD.
- US-Konjunkturdaten rücken in den Mittelpunkt des Interesses.
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In den USA haben sich die Zinserwartungen in den vergangenen Handelstagen trotz jüngster Angriffe der US-Regierung auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed nicht wesentlich verändert. Nach Einschätzung von Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba, sind bis zum Ende des Jahres zwei Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte eingepreist. Die Marktteilnehmer würden weiter darauf setzen, dass "die US-Notenbank die Zinsentscheidungen auch zukünftig auf der Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Bedingungen treffen wird", heißt es in der Analyse der Helaba.
Die Unabhängigkeit und die damit verbundene Glaubwürdigkeit der US-Notenbank ist wichtig für die Kursentwicklung des Dollar. Präsident Donald Trump hatte zuletzt erneut deutliche Zinssenkungen gefordert und Notenbankchef Jerome Powell abermals heftig beschimpft. Trotzdem konnte der Dollar in den ersten beiden Handelswochen des Jahres tendenziell zulegen, während der Euro im Gegenzug unter Druck geriet.
Im weiteren Handelsverlauf dürften US-Konjunkturdaten stärker in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Auf dem Programm stehen unter anderem die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Weil in den USA die Lage auf dem Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik spielen, werden die Daten am Markt stark beachtet.
Etwas schwächer zeigte sich auch das britische Pfund im Handel mit dem US-Dollar. Allerdings wurden die Kursverluste am Morgen durch unerwartet starke Konjunkturdaten etwas eingegrenzt. Im November war die britische Wirtschaft gestützt von einer unerwartet starken Industrieproduktion um 0,3 Prozent im Monatsvergleich gewachsen. Analysten hatten zuvor nur ein geringfügiges Wachstum um 0,1 Prozent erwartet./jkr/mis
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