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Devisen: Euro auf Tief seit November - Chancen von Hassett als Fed-Chef gesunken

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Freitag unter dem Strich etwas nachgegeben. Eine leichte Erholung im Tagesverlauf folgte am Nachmittag ein plötzlicher Rutsch unter 1,16 US-Dollar bis auf 1,1585 Dollar (Dollarkurs). Dies war der tiefste Stand seit Ende November.

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Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1593 Dollar gehandelt und damit etwas unter dem Niveau vom Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1617 (Donnerstag: 1,1624) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8608 (0,8602) Euro.

Der Euro hatte am Freitag in einem bis dato ruhigen Handel zunächst peu à peu einen Teil seiner Verluste vom Vortag wettgemacht, bevor Aussagen von US-Präsident Donald Trump die Gemeinschaftswährung unvermittelt wieder unter Druck setzten.

Trump äußerte sich während einer Veranstaltung im Weißen Haus zurückhaltend gegenüber der bislang am Markt erwarteten Nominierung von Kevin Hassett als Nachfolger von Notenbankchef Jerome Powell. Hasset gilt als umstritten, da er wie der US-Präsident eine sehr lockere Geldpolitik befürwortet und damit das Risiko steigender Inflation in Kauf nimmt. Am Prognosemarkt stieg nun die implizite Wahrscheinlichkeit für eine Ernennung des Bankers und ehemaligen Fed-Gouverneurs Kevin Warsh zum neuen Fed-Chef; die Chancen Hassetts hingegen schrumpften deutlich.

Konjunkturdaten aus den USA spielten kaum eine Rolle am Devisenmarkt. Die Industrieproduktion war Ende des vergangenen Jahres stärker als erwartet gestiegen.

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Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86700 (0,86740) britische Pfund, 183,67 (184,31) japanische Yen und 0,9313 (0,9314) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) reagierte ebenfalls negativ auf die Aussagen von Trump und kostete zuletzt 4.568 Dollar. Das waren etwa 48 Dollar weniger als am Donnerstag./la/nas

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