Ausschlaggebend für die schwache Preisentwicklung waren einmal mehr die Energiekosten. Diese waren im Juni 6,4 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Den größten Einfluss auf die Veränderungsrate hat der Preisrückgang bei elektrischem Strom, der 8,8 Prozent günstiger war als vor einem Jahr. Bei den Preisen für Erdgas meldete das Bundesamt einen Rückgang um 6,9 Prozent im Jahresvergleich.
Im Monatsvergleich stiegen die Erzeugerpreise um 0,1 Prozent, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Auch dies war erwartet worden.
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte misst die Entwicklung der Preise für die im Bergbau, im Verarbeitenden Gewerbe sowie in der Energie- und Wasserwirtschaft in Deutschland erzeugten und im Inland verkauften Produkte. Er wirkt sich tendenziell auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet./jkr/mis
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