WIESBADEN (dpa-AFX) - Deutschlands Exporteure haben nach dem Dämpfer zu Jahresbeginn im Februar wieder bessere Geschäfte gemacht. Waren "Made in Germany" im Gesamtwert von 135,2 Milliarden Euro wurden ins Ausland verkauft und damit 3,6 Prozent mehr als im Januar dieses Jahres. Auch im Vergleich zum Februar 2025 gab es ein Plus, wie das Statistische Bundesamt mitteilte: Die Ausfuhren lagen anhand vorläufiger Daten um 2,9 Prozent höher.
Die Waffenruhe zwischen den USA und Iran macht Deutschlands Exporteuren Hoffnung. Allerdings rechnet der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) damit, dass die wirtschaftlichen Folgen des Krieges, der am 28. Februar begonnen hatte, für den europäischen Groß- und Außenhandel noch längere Zeit spürbar bleiben werden.
Im Gesamtjahr 2025 waren die deutschen Exporte dank eines starken Dezembers erstmals seit zwei Jahren wieder leicht gewachsen - trotz des Zollstreits mit der US-Regierung von Präsident Donald Trump. Zwar brachen die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten ebenso ein wie nach China, doch das Europa-Geschäft wuchs kräftig. Für das laufende Jahr erwartet der Außenhandelsverband BGA bisher in Plus von 0,6 Prozent./ben/DP/stw
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.