- Selenskyj trifft Trump in Davos, Schweiz.
- Beide Politiker sprechen über den Ukraine-Krieg.
- Sicherheitsgründe bestimmen die Bekanntgabe von Reisen.
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Neben dem Treffen von Trump und Selenskyj in Davos gehen die Bemühungen um ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auch heute abend in Moskau weiter. Dort soll der US-Unterhändler Steve Witkoff mit Kremlchef Wladimir Putin sprechen.
Trump: Selenskyj will einen Deal
Trump hatte am Mittwoch in Davos gesagt, er glaube, dass Selenskyj einen Deal machen wolle. "Ich denke, ich kann sagen, dass wir einigermaßen nah dran sind." Der Republikaner wiederholte seine Forderung, dass der seit fast vier Jahren andauernde Ukraine-Krieg enden müsse. Putin und Selenskyj wären dumm, wenn sie sich nicht auf einen Deal einließen, sagte er.
Eine Reise Selenskyjs nach Davos war lange Zeit unsicher gewesen. Er hatte noch am Dienstag gesagt, dass er wegen der andauernden russischen Angriffe aus der Luft viel im eigenen Land zu tun habe. Deswegen werde er nur in die Schweiz reisen, wenn es ein unterschriftsreifes Dokument gebe oder weitere Hilfszusagen etwa zur Lieferung von Flugabwehrwaffen.
Ukrainische Städte sitzen in Kälte und Dunkelheit
Kurz vor der Rede Trumps veröffentlichte Selenskyj auf seinem Telegramkanal Bilder von einer Regierungssitzung in Kiew zum Thema Stromversorgung. In vielen Städten des Landes müssen die Bürger oft stundenlang Tag in Kälte und Dunkelheit ausharren. In der Hauptstadt Kiew waren nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko am Donnerstagmorgen noch etwa 3.000 Hochhäuser ohne Heizung.
Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow teilte mit, sein Team habe sich in Davos mit den US-Unterhändlern Witkoff und Jared Kushner sowie amerikanischen Investoren getroffen. Dabei sei es um den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg und Sicherheitsgarantien für das Land gegangen. Unklar ist indes, ob es für die Begegnung zwischen Trump und Selenskyj tatsächlich unterschriftsreife Dokumente gibt./bal/DP/jha
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