Während sich der politische Druck auf US-Notenbankchef Jerome Powell zuspitzt, rückt Bitcoin als möglicher Gewinner des Machtkampfes in den Vordergrund. Die Trump-Regierung droht mit einer strafrechtlichen Klage gegen den Fed-Vorsitzenden, offiziell wegen früherer Aussagen zu einem Bauprojekt der Notenbank. Powell selbst spricht jedoch von einem Angriff auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve und sieht die Ermittlungen als Reaktion darauf, dass die Fed ihre Zinsentscheidungen nicht nach den Präferenzen des US-Präsidenten ausrichtet. Marktbeobachter werten die Eskalation als positives Narrativ für Bitcoin: Wird das Vertrauen in den US-Dollar und die Notenbank untergraben, gewinnen dezentrale, nicht-staatliche Assets an Attraktivität.
Warum die politische Auseinandersetzung langfristig Rückenwind für Bitcoin bedeuten könnte, erfahrt ihr in diesem Artikel: “Trump versus Powell: Das ist die Stunde von Bitcoin”.
Die Wiener Krypto-Handelsplattform Bitpanda stellt derzeit offenbar die Weichen für einen Börsengang in Frankfurt. Wie Bloomberg berichtet, prüft das Unternehmen einen IPO in der ersten Jahreshälfte 2026 – bei einer möglichen Bewertung von 4 bis 5 Milliarden Euro. Mit Goldman Sachs, Citigroup und der Deutschen Bank sollen gleich mehrere Schwergewichte der Investmentbanking-Branche die Vorbereitungen begleiten. Offiziell hält sich Bitpanda zum Zeitplan noch bedeckt, intern gilt ein Gang aufs Parkett im kommenden Jahr jedoch als realistisches Szenario. Sollte es dazu kommen, wäre Bitpanda die erste europäische Krypto-Börse an der Börse.
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Trotz schwächelndem Krypto-Gesamtmarkt kennt ein Bereich derzeit kein Halten: Die Privacy Coins. Erstmals in seiner Geschichte überschritt Monero (XMR) die 700 US-Dollarmarke, nachdem das Handelsvolumen zuvor regelrecht explodierte, was eine Kapitalrotation aus konkurrierenden Projekten vermuten lässt. Besonders Zcash geriet nach dem spektakulären Comeback im vergangenen Handelsjahr 2025 unter Druck, weil interne Streitigkeiten eskalierten. Teile des Entwicklerteams haben sich von der Stiftung hinter dem Coin abgespalten, was für erhebliche Unsicherheit sorgt. Darüber hinaus gehört Dash, ein populäres Privacy-Projekt im Bullrun 2017/18, zu den größten Wochengewinnern und bewegt sich nun in Richtung 100 US-Dollar.
Was hinter dem Privacy-Boom steckt und welche alternativen Investments Krypto-Anleger kennen sollten, erklärt euch dieser Artikel: “ZEC und XMR waren erst der Anfang – diese Altcoins könnten folgen“.

Die MSTR-Aktie konnte erstmals seit Wochen wieder zulegen und stieg nach der Entscheidung von MSCI sowie im Zuge des anziehenden Bitcoin-Kurses zeitweise auf 185 US-Dollar. Auslöser war die Erleichterung darüber, dass MicroStrategy vorerst doch nicht aus wichtigen MSCI-Indizes ausgeschlossen wird, was massive Kapitalabflüsse verhindert. Dennoch bleibt die Aktie unter Druck und notiert weit unter früheren Höchstständen, da der jüngste Bitcoin-Ausbruchsversuch vorerst steckenblieb. Hoffnung macht, dass die MicroStrategy nur noch mit einem sehr geringen Aufschlag auf den Wert der gehaltenen Bitcoin gehandelt wird – historisch ein Bereich, der sich als Wendepunkt erwiesen hat.
Die MSCI-Entscheidung birgt jedoch ein verstecktes Detail, dass Michael Saylor auf seiner Bitcoin-Jagd behindern könnte. Mehr dazu hier: “Bitcoin-Treasuries verschont – doch der Preis von MSCI ist hoch“.
Nach einem zähen Jahresauftakt melden sich die US Spot ETFs zurück. Über die Produkte von BlackRock, Fidelity und Co, flossen in dieser Handelswoche zusammengerechnet X,X Milliarden US-Dollar in den Krypto-Markt, wobei XXX Millionen auf Bitcoin, XXX Millionen auf Ethereum und XXX Millionen auf XRP entfielen. Angesichts der geringeren Marktkapitalisierung des Ripple-Coins sollte man sich von der letztgenannten Zahl nicht täuschen lassen. Seit dem Handelsstart im November erzielten die XPR Spot ETFs mit Ausnahme nur eines Handelstages ausschließlich positive Nettozuflüsse – eine Konstanz, welche die Bitcoin und Ethereum ETFs in ihren ersten beiden Handelsmonaten nicht besaßen. Wall Street scheint XRP also schon jetzt ins Herz geschlossen zu haben.
Wie groß das Potenzial für die Krypto-Indexfonds im neuen Jahr ausfällt, verrät euch dieser Artikel: “ETF-Prognose: So entwickeln sich die Krypto-Indexfonds“.

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