- Netskope geht heute an die Wall Street.
- Die Aktienpreise reichen von 17 bis 19 Dollar.
- Das Unternehmen strebt eine Bewertung von 7,26 Milliarden Dollar an.
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Netskope: Der Cyber-Sicherheitspionier
Im Zentrum der technologischen Revolution steht die Notwendigkeit, Daten und Netzwerke vor immer raffinierteren Cyberangriffen zu schützen. Hier kommt Netskope ins Spiel. Gegründet im Jahr 2012, hat sich das Unternehmen aus Santa Clara, Kalifornien, auf die Entwicklung einer cloudbasierten Sicherheitsplattform spezialisiert. Das Geschäftsmodell von Netskope ist zukunftsweisend: Es bietet eine sogenannte Secure Access Service Edge (SASE)-Lösung an, die Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen in einer einzigen, cloudbasierten Plattform bündelt.
Die Nachfrage nach solchen integrierten Lösungen steigt rapide, da Unternehmen weltweit vermehrt auf Cloud-Anwendungen setzen und ihre Mitarbeiter flexibel aus verschiedenen Standorten arbeiten. Netskopes Technologie ermöglicht es, sensible Unternehmensdaten, Apps und Websites vor Bedrohungen zu schützen, ohne die Produktivität einzuschränken. Die Aussichten für dieses Geschäftsmodell sind hervorragend, da der Markt für Cybersicherheit konstant wächst und die Bedrohungslage durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Cyberkriminalität immer komplexer wird.
Bewertung lässt Luft nach oben
In diesem vielversprechenden Marktumfeld strebt Netskope bei seinem Börsengang eine ambitionierte Bewertung an. Das Unternehmen hat die angestrebte Preisspanne für seine Aktien von 15 bis 17 Dollar (Dollarkurs) auf 17 bis 19 Dollar pro Stück erhöht. Damit will Netskope bis zu 908,2 Millionen Dollar einnehmen und eine Gesamtbewertung von bis zu 7,26 Milliarden Dollar erreichen. Diese angestrebte Bewertung liegt nur knapp unter den 7,5 Milliarden Dollar, die das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde im Jahr 2021 erzielt hatte.
Der Börsengang von Netskope ist der zweite bedeutende im Cybersicherheitssektor in diesem Jahr, nach dem von SailPoint. Die starke Nachfrage im Vorfeld unterstreicht das große Interesse von Anlegern an wachstumsstarken Technologieaktien. Auch wenn die allgemeine Marktstimmung optimistisch ist, bleibt die Entwicklung nach dem Börsengang abzuwarten. Ein Beispiel wie SailPoint, dessen Aktie nach einem vielversprechenden Start nicht weiter zulegen konnte, zeigt, dass ein erfolgreicher Börsenstart keine Garantie für anhaltendes Kursplus ist. Für Netskope stehen die Zeichen jedoch gut, dass die Notierung angesichts des robusten Geschäftsmodells und der starken Nachfrage nach seinen Produkten ein Erfolg wird.
Ein paar Tage abwarten
Die Börsengänge von Firefly Aerospace und Klarna haben gezeigt, dass aktuell auch wieder viele Anleger mitmischen, die auf einen schnellen Zeichnungsgewinn aus sind. Daher gaben die Kurse beider Aktien schon gegen Ende des ersten Handelstages wieder etwas nach. Auch an den folgenden Tagen standen die Kurse dann etwas unter Druck, ehe sie sich wieder erholten.
Anleger sollten daher nicht direkt nach dem Börsenstart zugreifen, sondern etwas warten und die Kursentwicklung beobachten. Je näher der Kurs dem Ausgabepreis wieder entgegenkommt, desto mehr entwickelt sich eine Chance.
Redaktion Ariva/MW
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