Die Veröffentlichung des ungeschwärzten Berichts der Sonderermittlerin Margaretha Sudhof zur Maskenbeschaffung in der Corona-Pandemie macht nach Ansicht von Linnemann keinen Unterschied. "Der Bundesrechnungshof hat alles aufgearbeitet, ich sehe in dem Bericht nichts Neues", sagte er auf einer Pressekonferenz nach den Gremiensitzungen. Das einzig Neue seien "subjektive, persönliche Äußerungen zu Herrn Spahn von Frau Sudhoff".
Seit Bekanntwerden des komplett ungeschwärzten Berichts von Sudhoff hat die Opposition im Bundestag den Druck auf Spahn noch einmal erhöht. Aus Sicht von Grünen und Linken zeigt der Bericht, dass Spahn persönlich eng in die Maskendeals eingebunden war. Sie fordern die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses, brauchen dafür aber Unterstützung aus der SPD. Am Dienstag wird Sudhof im Haushaltsausschuss zu einem "Fachgespräch" erwartet./mfi/DP/men
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