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dpa-AFX  | 
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Bund gab günstige Kredite für mehr als 64.000 Wohnungen

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bund hat im vergangenen Jahr den Bau und Kauf von mehr als 64.500 Wohnungen oder Häusern gefördert. Angesichts der herausfordernden Lage der Baubranche sei das eine gute Bilanz, hieß es aus dem Bauministerium. Die sechs Förderprogramme mit unterschiedlichen Zielgruppen sollen auch in diesem Jahr fortgeführt werden, perspektivisch aber will die Bundesregierung die Förderung deutlich vereinfachen.

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"Branchenumfragen zeigen, dass die Eiszeit nun vorbei ist und Tauwetter eingesetzt hat", erklärte Baustaatssekretär Sören Bartol. "Wir verzeichnen seit mehreren Monaten steigende Baugenehmigungszahlen, die Stimmung der Bauwirtschaft ist wieder optimistischer, die Investitionen steigen."

Programme für klimafreundliche Gebäude

Die meisten Wohnungen wurden im Programm "Klimafreundlicher Neubau" gefördert. Investoren, Genossenschaften, Unternehmen und Privatpersonen können für den Bau von klimafreundlichen und energieeffizienten Gebäuden günstigere Kredite von der staatlichen Förderbank KfW bekommen, für Kommunen gibt es Zuschüsse. Die Zinskonditionen waren im September nachgebessert worden. Insgesamt wurden 36.747 Wohnungen mit Zusagen von rund 4,5 Milliarden Euro gefördert.

Fast 14.000 Wohnungen wurden mit dem erst Mitte Dezember wieder eingeführten EH55-Programm gebaut. Hier bekommt man verbilligte Kredite für Gebäude mit einem bestimmten Effizienzhausstandard und hohem Anteil Erneuerbarer Energie.

Programm "Jung kauft Alt" nur schleppend

Nur wenig nachgefragt wird bisher dagegen das Programm "Jung kauft Alt", das Familien mit Kindern beim Kauf eines sanierungsbedürftigen Hauses unterstützt. Hier gab es nur 690 Förderzusagen. Ebenfalls kaum nachgefragt war ein Programm, das Privatleute beim Kauf von Genossenschaftsanteilen unterstützt, wenn sie selbst in die Genossenschaftswohnung einziehen. Hier hat die Bundesregierung in dieser Woche die Förderbedingungen nachgebessert./tam/DP/mis

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