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ROUNDUP: Pharmakonzern GSK schlägt sich besser als erwartet - Ziele bestätigt

LONDON (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern GSK hat dank eines unerwartet starken Schlussspurts im abgelaufenen Jahr besser abgeschnitten als gedacht. "GSK hat 2025 erneut eine starke Leistung erzielt, die vor allem auf den Bereich Spezialmedikamente zurückzuführen ist", sagte der neue Konzernchef Luke Miels, der zu Jahresbeginn Emma Walmsley abgelöst hat, laut Mitteilung vom Mittwoch in London. Die positive Dynamik dürfte sich auch im Jahr 2026 fortsetzen, das ein entscheidendes Jahr für die Umsetzung und operative Leistung sein wird. Die Ziele für das laufende Jahr und die Umsatzprognose bis 2031 bestätigte das Unternehmen.

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GSK Glaxo Smith Kline plc 24,38 € GSK Glaxo Smith Kline plc Chart +1,20%
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An der Börse kamen die Zahlen gut an. Die Aktie legte in London um rund 3,4 Prozent auf 2.011 Pence zu und setze damit ihren Aufwärtstrend fort. Damit gehörte die Aktie des britischen Unternehmens zu den stärksten Titeln im Stoxx Europe 50. Alleine im vergangenen Jahr hatte das Papier um gut ein Drittel an Wert hinzugewonnen.

Der Umsatz von GSK kletterte dank guter Geschäfte mit Krebsmedikamenten und neuartigen Arzneien im vergangenen Jahr um vier Prozent auf knapp 32,7 Milliarden Pfund (rund 37,85 Mrd Euro). Währungsbereinigt betrug der Zuwachs sogar sieben Prozent, womit GSK das obere Ende der eigenen Prognosespanne erreichte.

Im neuen Jahr soll der Erlös nun abseits der Wechselkursveränderungen um drei bis fünf Prozent anziehen. Für den um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn wird wechselkursbereinigt ein Zuwachs von sieben bis neun Prozent erwartet.

Im vergangenen Jahr hatte GSK operativ knapp 9,8 Milliarden Pfund verdient, das waren sieben (währungsbereinigt elf) Prozent mehr als vor einem Jahr. Unter dem Strich legte der auf die Aktionäre entfallende Gewinn auf rund 5,7 Milliarden Pfund zu. Im Vorjahr hatten höhere Kosten den Überschuss noch auf knapp 2,6 Milliarden Pfund schrumpfen lassen.

Umsatz und Gewinn je Aktie des Pharmakonzerns hätten die durchschnittlichen Marktprognosen übertroffen, kommentierte Michael Leuchten vom Investmenthaus Jefferies die Zahlen. Der Ausblick für 2026 beinhalte jedoch starke Wechselkursbelastungen, sodass die aktuellen Konsensprognosen um bis 3 Prozentpunkte zu optimistisch sein dürften./mne/err/mis

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