'Blamage': Deutsche Reaktionen auf gescheiterte UN-Bewerbung

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Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
- ©unsplash.com

BERLIN/NEW YORK (dpa-AFX) - Warum ist Deutschland mit seiner Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat gescheitert? Was sagt die Bundesregierung? Und wie geht es jetzt weiter? Deutsche Reaktionen in Zitaten:

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

"Das Ergebnis ist eine echte Enttäuschung, und es ist eine herbe Niederlage." (Außenminister Johann Wadephul, CDU)

"Die Aufgaben, die uns in den Vereinten Nationen gestellt sind, ändern sich durch dieses Ergebnis nicht. Deutschland bleibt ein verlässlicher Stützpfeiler des multilateralen Systems." (Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU)

"Dass eine deutsche Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat erstmals in der Geschichte gescheitert ist, muss als Quittung für eine Außenpolitik verstanden werden, die international an Glaubwürdigkeit und Vertrauen eingebüßt hat." (Grünen-Chefin Franziska Brantner gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, RND).

"Unser Einsatz als verlässlicher Partner für globale Stabilität, für die regelbasierte internationale Ordnung und für das Völkerrecht muss noch klarer und noch konsequenter werden. Für mich heißt das auch, dass die Bundesregierung völkerrechtswidriges Verhalten als solches benennt, unabhängig davon, wer dies in Frage stellt." (SPD-Fraktionsvize Siemtje Möller in den Zeitungen der Funke Mediengruppe)

"Eine Blamage folgt auf die nächste: Wollte Merz unser Land zu Beginn seiner Kanzlerschaft "zurück auf die internationale Bühne" bringen, bleibt Deutschland nun ohne Sitz im UN-Sicherheitsrat." (AfD-Chefin Alice Weidel auf der Plattform X)

"Das ist eine Schlappe für den sogenannten Außenkanzler Friedrich Merz und die Quittung dafür, dass Deutschland in den entscheidenden Konflikten dieser Tage den Mund gehalten und Völkerrechtsbrüche nicht eindeutig benannt hat." (Linken-Vorsitzende Ines Schwerdtner bei "T-Online".)/wn/DP/zb



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