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Bitcoin unter Druck: Warum Makrodaten und Fed-Entscheid jetzt wichtig werden

Makrodaten und starke ETF-Zuflüsse stützen Bitcoin. Doch wie nachhaltig ist die Entwicklung vor der nächsten Zinsentscheidung der US-Notenbank?

Bitcoin konnte in der Nacht auf knapp 76.000 US-Dollar steigen, handelt aktuell aber wieder bei 74.300 US-Dollar. Ethereum steigt im Tagesvergleich um zwei Prozent und notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 2.310 US-Dollar. Mit den gestiegenen Kursen, ist auch die Stimmung am Markt deutlich besser als noch vor einer Woche. Dem Fear & Greed Index nach herrscht eine neutrale Stimmung.

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Makro-Umfeld treibt Bitcoin-Nachfrage

Die jüngste Stärke am Krypto-Markt fällt in eine Phase verbesserter makroökonomischer Rahmenbedingungen. Ausschlaggebend war unter anderem die Entspannung rund um die Straße von Hormus, die zu einem kurzfristigen Rückgang der Ölpreise führte. Sinkende Energiepreise gelten als positiver Impuls für Risikoanlagen, da sie Inflationssorgen dämpfen und Spielraum für wirtschaftliche Stabilisierung schaffen. Mittlerweile zieht der Ölpreis aber wieder an, wie Daten von tradingeconomics zeigen.

In diesem Umfeld konnten sowohl Aktienmärkte als auch Kryptowährungen zulegen. Bitcoin profitiert dabei zunehmend von seiner Einbettung in globale Liquiditätsströme. Die Entwicklung zeigt, dass makroökonomische Faktoren kurzfristig einen erheblichen Einfluss auf die Kursdynamik ausüben können.

Bitcoin ETFs ziehen wieder mehr Kapital an

Parallel dazu bleibt die Nachfrage institutioneller Investoren stabil. Die Bitcoin ETFs verzeichneten die dritte Woche in Folge Nettozuflüsse. Zwischen dem 9. und 13. März summierten sich diese auf 767 Millionen US-Dollar. Auch am gestrigen Handelstag kam es zu Nettozuflüssen von rund 209 Millionen US-Dollar.

Auffällig ist zudem die relative Stärke von Bitcoin im Vergleich zu traditionellen sicheren Häfen wie Gold. Während Kapital weiterhin in Krypto-Produkte fließt, zeigt sich bei Edelmetallen eine schwächere Dynamik. Diese Verschiebung deutet auf eine veränderte Risikowahrnehmung hin, bei der Bitcoin zunehmend als alternative Anlageklasse wahrgenommen wird.

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Blick auf die Notenbank

Im Fokus der Märkte steht nun die Zinsentscheidung der US-Notenbank am morgigen 18. März. Eine unveränderte Zinspolitik könnte das aktuell positive Umfeld für Risikoanlagen stützen. Sollten die Währungshüter jedoch restriktivere Signale senden, dürfte dies kurzfristig zu erhöhter Unsicherheit und möglichen Gewinnmitnahmen führen.

Die geldpolitische Ausrichtung bleibt damit ein zentraler Faktor für die weitere Entwicklung an den Krypto-Märkten. Mehr dazu hier: Was wird für Bitcoin und Krypto diese Woche wichtig?

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