Bank of Japan testet Blockchain für Zahlungsabwicklungen
Die Bank of Japan will die Blockchain für Zahlungsabwicklungen testen. Die Zentralbank hofft auf Effizienzgewinne.
Die Bank of Japan will Zahlungsabwicklungen über die Blockchain testen. Das teilte Gouverneur Kazuo Ueda am Dienstag am Rande einer Finanzmesse mit. Ziel sei es, die Technologie als neue Abwicklungsinfrastruktur vor allem beim Interbank- und Wertpapierabwicklung nutzbar zu machen.
Die Tests sind Teil eines sogenannten “Sandbox”-Projekts, mit dem die BOJ die Nutzung von Zentralbankgeld für verschiedene Abwicklungsprozesse auf Blockchain-Basis erprobt. Erste Experimente sollen in Kürze beginnen.
Die BOJ wolle dazu externe Experten zu Rate ziehen. Sie sollen “die Möglichkeiten der Anbindung an das bestehende System prüfen und Anwendungsfälle wie den inländischen Interbank- und Wertpapierabwicklungsverkehr untersuchen”, sagte Ueda.
Aber nicht nur die Integration in bestehende Systeme soll geprüft werden. Die Zentralbank beschäftigt sich im Rahmen der internationalen “Agorá-Initiative” auch mit der Ausgabe von Zentralbankgeld in tokenisierter Form über die Blockchain. Auch der Einsatz von Smart-Contracts sei denkbar, so Ueda.
Eines der größten Versprechen der Tokenisierung des Finanzwesens liegt in der Effizienzsteigerung. Schnellere Zahlungsabwicklungen, bei sinkenden Transaktionskosten. Auch in Deutschland boomt die Nachfrage.
Unklar ist, ob die BOJ bei den Tests auf öffentliche Netzwerke wie Ethereum oder Solana zurückgreifen wird, oder eine eigenständige Lösung erarbeitet. Mit Hinblick auf die Tests eines digitalen Yen, dürfte man eher auf Letzteres schließen.
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