Aurubis: Prognose rauf, Kosten runter – Ein attraktiver Case für Value-Anleger?

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Aurubis: Prognose rauf, Kosten runter – Ein attraktiver Case für Value-Anleger?


Aurubis positioniert sich als entscheidender Akteur für die Megatrends KI und Energiewende, da der Hunger nach Kupfer für Rechenzentren und Stromnetze unaufhaltsam wächst. Angesichts einer starken operativen Performance hat der Konzern seine Prognose für das operative EBT signifikant auf bis zu 525 Mio. Euro angehoben. Neben dem Kerngeschäft treiben derzeit vor allem hohe Erträge aus Schwefelsäure-Absätzen und ein verbessertes Metallergebnis die Profitabilität nach oben. Da die Phase der Milliarden-Investitionen nun ausläuft, steht das Unternehmen vor einem Wendepunkt hin zu deutlich steigenden freien Cashflows.

Kupfer wird für die Megatrends dieser Welt benötigt

In der Welt der globalen Industrie gibt es kaum ein Material, das die Ambitionen der Moderne so präzise widerspiegelt wie Kupfer. Von den Rechenzentren, die den KI-Boom befeuern, bis hin zu den komplexen Stromnetzen der Energiewende – ohne das rötliche Metall steht die Transformation still. Experten prognostizieren, dass allein der Bedarf für KI-Rechenzentren bis 2030 auf ca. 1,1 Mio. Tonnen jährlich steigen könnte. Zum Vergleich: KI-optimierte Rechenzentren benötigen mit 20 bis 25 Tonnen Kupfer pro Megawatt MW etwa das Dreifache eines traditionellen Standorts. Zusammen mit dem Netzausbau für erneuerbare Energien steuert der Markt laut Experten auf ein strukturelles Defizit zu, das die Kupferpreise langfristig in Richtung 12.000 bis 15.000 USD pro Tonne treiben könnte. Aurubis hat sich in diesem Ökosystem nicht nur als Produzent, sondern als unverzichtbarer Recycler positioniert.




 
 

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Marvin Herzberger










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