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AUD: Zyklischer Rückenwind, strukturelle Probleme

Der Aussie profitiert heute Morgen nicht nur von der Zinserhöhung der Reserve Bank of Australia, sondern auch von der etwas hawkisher als erwarteten Tonalität der Zentralbank. Aber der Reihe nach. Die RBA hat heute Morgen ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,85% erhöht und damit nicht einmal ein halbes Jahr, nachdem sie zuletzt die Zinsen gesenkt hatte, den Leitzins wieder angehoben. Der Schritt war von den meisten Analysten erwartet worden, wir hatten mit einem unveränderten Leitzins gerechnet.

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Wichtiger für den AUD heute Morgen waren aber wohl die falkenhafter als erwarteten Projektionen, die gleichzeitig mit der Zinsentscheidung veröffentlicht wurden. Sah die RBA noch im November die Inflation im Hochpunkt bei 3,7% und den Leitzins zum Ende 2026 bei 3,3%, erwartet sie nun die Inflation im Hochpunkt bei über 4% und den Leitzins bei 4,2%. Dies würde somit noch mindestens einen weiteren Schritt implizieren. Ende 2027 sieht sie den Leitzins sogar bei 4,3%, was bedeutet, dass sie auch bis zum Ende des kommenden Jahres momentan nicht von einem fallenden Leitzins ausgeht.

AUD-USD konnte somit heute Morgen zumindest temporär über die 0,70-Marke steigen und auch die Aussagen von Gouverneurin Bullock, dass in den Projektionen zwar weitere Zinsschritte enthalten seien, diese aber nicht in Stein gemeißelt sind, konnten dem Aussie zunächst wenig anhaben. Die Projektionen sind aber nicht durchgehend positiv für den Aussie. Zwar sollten die höhere Inflation und die hawkishere Zentralbank kurzfristig den Aussie stützen. Mittelfristig hat die Zentralbank ihre Wachstumsprognosen allerdings trotz der höheren Inflation nach unten genommen. Bedeutet: Die Zentralbank sieht ein niedrigeres Potentialwachstum in Australien, was langfristig auch mit niedrigeren Zinsen und einer schwächeren Währung einhergehen sollte. Während der AUD daher in den kommenden Monaten zyklischen Rückenwind haben könnte, bleiben die strukturellen Probleme bestehen.

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