- Preise für Speisen in der Gastronomie sanken auf 99,6.
- Getränkepreise lagen bei einem Indexwert von 99,1.
- Der gesetzliche Mindestlohn stieg auf 13,90 Euro.
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Meoton erhebt KI-gestützt Daten zur Gastronomie. Für die Analyse wurden mehr als 200.000 Preise von mehr als 30.000 Betrieben in Deutschland ausgewertet. Verglichen wurden online veröffentlichte Speise- und Getränkekarten von Mitte Dezember 2025, Mitte Januar 2026 und Mitte Februar 2026.
Analyst weist auf gestiegene Kosten hin
"Die Mehrwertsteuersenkung wirkt - aber nicht als Preissenkung, sondern als Bremse gegen Preiserhöhungen", sagt Meoton-Mitgründer Christian Haese zu den Zahlen. Ohne die steuerliche Entlastung wären die Preise in der Gastronomie heute vermutlich deutlich höher, vermutet Haese. Mitte Januar hatte Meoton noch weitgehend stabile Preise im Vergleich zu Dezember gemessen.
Dem Unternehmen zufolge entspräche eine vollständige Weitergabe der Steuersenkung auf Speisen rechnerisch einer Preisreduktion von fast 10 Prozent. Der tatsächliche Rückgang von 0,4 Prozent deute darauf hin, dass der größte Teil der Entlastung dazu dient, die gestiegenen Betriebskosten aufzufangen.
Gesetzlicher Mindestlohn stieg auf 13,90 Euro
Parallel zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants stieg der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland von 12,82 Euro auf 13,90 Euro. In der Gastronomie werden viele Menschen mit dem Mindestlohn bezahlt, vor allem die vielen Minijobber in der Branche. Entsprechend sind die Personalkosten für viele Gastronomen gestiegen. Anfang 2027 steigt der Mindestlohn auf 14,60 Euro.
Die Entwicklung der Preise entspricht den Erwartungen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, der sich jahrelang vehement für die Steuersenkung eingesetzt hatte. Auch viele Gastronomen hatten vor dem Jahreswechsel betont, dass ein Restaurantbesuch kaum günstiger werden würde. Die Steuersenkung werde vielerorts genutzt, um die gestiegenen Kosten zumindest teilweise auszugleichen./nif/DP/stk
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