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Aldi Nord legt beim Umsatz deutlich zu - 'ein starkes Jahr'

ESSEN (dpa-AFX) - Der Discounter Aldi Nord hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Die gruppenweiten Handelserlöse stiegen nach vorläufigen Ergebnissen um 7,4 Prozent auf mehr als 31 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Auf dem Heimatmarkt Deutschland verzeichnete Aldi Nord ein Plus von 5,9 Prozent.

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Einkaufswagen von Aldi.
Quelle: - pixabay.com:

"2025 war ein starkes Jahr für Aldi Nord", sagte Finanzvorstand Marcus Droste. Planungen und Erwartungen seien übertroffen worden. Die Marktanteile seien in allen Ländern ausgebaut worden, die Kundenfrequenz sei gestiegen. Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen auf Nachfrage nicht.

Aldi Nord wuchs damit stärker als der gesamte Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland. Dieser verzeichnete 2025 laut dem Statistischen Bundesamt ein Umsatzplus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Aldi Nord betreibt nach eigenen Angaben 5.526 Filialen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien. Das Unternehmen beschäftigt europaweit mehr als 90.000 Menschen, etwa 40.000 davon in Deutschland. Hierzulande gibt es knapp 2.200 Filialen, zweitgrößter Markt ist Frankreich mit 1.337 Geschäften.

Hohes Preisbewusstsein bei Kunden

Lebensmittel sind in Deutschland in den vergangenen Jahren spürbar teurer geworden. Die Preise liegen laut Zahlen des Statistischen Bundesamts im Schnitt aktuell gut 37 Prozent höher als im Jahr 2020.

Umfragen zufolge können Discounter davon ein Stück weit profitieren. 28 Prozent kaufen aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise häufiger beim Discounter ein als noch vor ein oder zwei Jahren, wie eine YouGov-Befragung zeigt. 11 Prozent kaufen demnach seltener dort ein, 57 Prozent unverändert häufig. Das Meinungsforschungsinstitut hat am 21. April dies Jahres 4.261 Erwachsene in Deutschland repräsentativ befragt.

Laut einer Auswertung des Handelsforschungsinstituts IFH Köln ist das Preisbewusstsein derzeit stark ausgeprägt. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher vergleichen beim Lebensmittelkauf stärker die Preise, greifen häufiger nach Sonderangeboten und verzichten auf teure Marken./cr/DP/jha

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