FRANKFURT (dpa-AFX) - Der neue Werkstoffkonzern TK Accelis hat am Mittwoch anfängliche deutliche Gewinne an der Börse nicht verteidigen können. Am Ende schlossen die Aktien bei 27,28 Euro und damit leicht unter dem ersten Kurs auf Xetra in Höhe von 27,80 Euro. In der Spitze waren noch 30,70 Euro für die Anteilscheine bezahlt worden.
Für dich zusammengefasst:
TK Accelis schloss bei 27,28 Euro, leicht unter 27,80 Euro.
Thyssenkrupp fiel um fast 17 Prozent auf 12,19 Euro.
Die Aktionäre erhielten je 20 Thyssenkrupp-Aktien eine von Accelis.
Den Aktienkurs des Mutterkonzerns Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) hat die Abspaltung hingegen zumindest optisch stark belastet. Mit dem nun vollzogenen Spin-off wurde der Marktwert des Mutterkonzerns um den Wert des abgespaltenen Accelis-Anteils bereinigt. Zum Handelsschluss betrug der Abschlag von Thyssenkrupp fast 17 Prozent auf 12,19 Euro. In den vergangenen beiden Tagen waren die Papiere um knapp 8 Prozent gestiegen.
Da es sich um eine reine Abspaltung handelt, notierten die Anteilscheine von TK Accelis am Mittwoch für einen Tag wie der Mutterkonzern im MDax der mittelgroßen Werte. Das Unternehmen, das bis Juni unter der Bezeichnung "Materials Services" geführt wurde, kommt auf einen Umsatz von 11,4 Milliarden Euro.
Die Aktionäre von Thyssenkrupp erhielten je 20 Thyssenkrupp-Aktien eine Aktie von Accelis ins Depot gebucht. Der um die Abspaltung bereinigte Schlusskurs von Thyssenkrupp am Dienstag betrug dabei 13,28 Euro. Gemessen an diesem Wert lag also das bereinigte Kursminus der Papiere am Mittwoch bei lediglich gut acht Prozent.
Analyst Tommaso Castello von der US-Bank Jefferies hatte den Unternehmenswert von TK Accelis im Vorfeld der Abspaltung auf 2,6 bis 4,8 Milliarden Euro taxiert. Diese Spanne resultiert aus einem Zielkorridor für das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2026/27 von 325 bis 400 Millionen Euro. Für die Aktien von Thyssenkrupp errechne sich aus dem Geschäft unter dem Strich ein Kurspotenzial von 16,80 bis 18,70 Euro je Aktie. Angesichts dieses Szenarios riet der Experte weiter zum Kauf der Thyssenkrupp-Aktien.
Konzernchef Miguel Lopez will Thyssenkrupp zu einer reinen Finanzholding umbauen. So wurde bereits das Marinegeschäft TKMS abgespalten, das inzwischen ebenfalls im MDax notiert ist.
Thyssenkrupp ist in fünf Segmenten tätig, die schrittweise verselbstständigt werden sollen: neben dem Marineschiffbau und den Werkstoffen sind das der Stahl, Autoteile und grüne Technologien. Grundsätzlich soll der Industriekonzern Mehrheitsbeteiligungen an den verselbstständigten Unternehmen halten. In der Stahlsparte hält das Unternehmen auch eine Minderheitsbeteiligung für möglich./bek/nas/stk/la/he
Werbung
Passende Knock-Outs
Strategie
Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB6HW21 ,
DE000NB63TA4 ,
DE000NB67G89 ,
DE000NB7S8H6 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.