Aktien Europa: Friedenshoffnung und Tech-Hype treiben EuroStoxx auf Rekordhoch

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 152
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die kräftige Erholung im weltweiten Technologiesektor nach der Absage geplanter US-Angriffe auf den Iran treibt die Börsen am Freitag kräftig an. In Europa erreichte der EuroStoxx 50 am Vormittag mit über 6.200 Punkten ein Rekordhoch. Zuletzt gewann der Leitindex der Euroregion 2,1 Prozent auf 6.185 Punkte.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Außerhalb des Euroraums stieg der Schweizer SMI um 1,5 Prozent auf 13.737 Punkte. Der britische FTSE 100 legte um 1,3 Prozent auf 10.438 Zähler zu.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht gestellt. Auch der Iran sprach von einem möglichen bevorstehenden Verhandlungsabschluss. Die Ölpreise gingen daraufhin zurück. Der heißgelaufene Techsektor bekam nach dem zeitweisen Ausverkauf in den vergangenen Tagen durch die neu entfachte Risikoneigung der Anleger wieder Rückenwind.

Die Rückkehr des Risikoappetits für Wachstumsaktien durch die Hoffnungen auf ein Ende des Irankriegs begünstige auch einen erfolgreichen ersten Handelstag der Weltraumfirma SpaceX von Elon Musk, kommentierte Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Diese bringt der Tech-Milliardär an diesem Freitag in einer Mega-Aktienplatzierung an die Börse.

Im europäischen Stoxx-600 Branchentableau verzeichnete vor dem Wochenende der Sektor für Reise- und Freizeitwerte die stärksten Aufschläge mit plus 5 Prozent. Aktien aus dem Luftfahrtsektor legten deutlich zu, beflügelt von den Friedenshoffnungen im Iran und den sinkenden Ölpreisen. Im EuroStoxx gewannen die Titel des Zulieferers Safran (Safran Aktie) unter den besten Werten über 5 Prozent.

Werte aus dem Artikel:
CAC 40 Index 8.353,67 +0,26%
Euro Stoxx 50 6.187,63 +2,16%
FTSE 100 10.466,24 +0,63%
SMI 13.742,07 +0,13%

Auch Banken und Luxuswerte waren sehr fest. Die mit einem möglichen Ende des Iran-Kriegs verbundene Chance auf eine Konjunkturbelebung half. Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) setzten sich im EuroStoxx mit plus 6,3 Prozent an die Spitze. Die Luxus-Aktien Hermes und LVMH zogen um jeweils mehr als 5 Prozent an.

Einzige Branche im roten Bereich war der Ölsektor mit minus 3 Prozent angesichts der fallenden Ölpreise. Totalenergies und Eni (ENI Aktie) lagen im EuroStoxx hinten mit Abschlägen von bis zu 4 Prozent.

Adyen profitierten mit einem Plus von 5 Prozent von der Übernahme des US-Startups Orb. Damit erhalte der niederländische Zahlungsabwickler Zugriff auf eine Plattform für nutzungsbasierte Abrechnungen, kommentierte Experte Hannes Leitner vom Analysehaus Jefferies. Dahin gehe der Trend - weg vom klassischen Abo-Modell./ajx/stk


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB0H3W6 , DE000NB53JQ2 , DE000NB53JP4 , DE000NB4BAE3 , DE000NB372X8 , DE000NB35962 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend