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AfD-Abgeordnete: Habe Mitarbeiter Rubios getroffen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die AfD-Bundestagsabgeordnete Anna Rathert hat nach eigenen Angaben am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz Mitarbeiter von US-Außenminister Marco Rubio getroffen. Das habe sich "so im Vorbeigehen" ergeben, sagte die Juristin der Deutschen Presse-Agentur. "Es waren sehr konstruktive Gespräche, sehr erfreuliche, sehr positive Gespräche." Zu Rubio selbst oder zu Vertretern der Republikanischen Partei aus der US-Kongressdelegation habe sie aber keinen Kontakt gehabt.

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AfD-Delegation reist Anfang März nach Washington

Rathert kündigte an, dass eine Delegation der AfD Anfang März zu einem internationalen Kongress rechter Parlamentarier unter dem Titel "The Alliance of Sovereign Nations" (Die Allianz (Allianz Aktie) unabhängiger Nationen) nach Washington reisen werde. Das Treffen am 4. und 5. März habe sie selbst zusammen mit der US-Abgeordneten Anna Paulina Luna der Republikanischen Partei von US-Präsident Donald Trump initiiert. Der AfD-Delegation würden drei bis vier Fachpolitiker angehören.

Die AfD war in den vergangenen zwei Jahren von der Münchner Sicherheitskonferenz ausgeschlossen worden. Begründet wurde das unter anderem damit, dass Abgeordnete der Partei während einer Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Bundestag verlassen hatten. Konferenzleiter Wolfgang Ischinger entschied sich in diesem Jahr dafür, wieder Fachpolitiker der AfD einzuladen, unter anderem weil sie inzwischen größte Oppositionspartei ist.

Drei AfD-Abgeordnete in München dabei

Neben Rathert sind in München die Abgeordneten Rüdiger Lucassen und Heinrich Koch dabei. Im vergangenen Jahr hatte Fraktionschefin Alice Weidel außerhalb des Konferenzgeländes US-Vizepräsident JD Vance getroffen, der damals in seiner Rede den Ausschluss der AfD kritisiert und vor "Brandmauern" gewarnt hatte.

Weidel kam diesmal nicht nach München. Anders als vorher angekündigt blieb nach Angaben Ratherts auch der außenpolitische Sprecher der Fraktion, Markus Frohnmaier, zu Hause. Der Besuch habe "einfach aus organisatorischen Gründen, aus Zeitmangel" nicht stattgefunden, sagte Rathert. Frohnmaier hatte vor der Konferenz gesagt, dass "Teilnehmer der Konferenz" Gesprächswünsche bei ihm angemeldet hätten. Eine Einladung zur Teilnahme an der Konferenz hatte Frohnmaier nicht.

"Große Freude" über Rubio-Rede

Rathert sagte, sie habe aus dem Gespräch mit dem Team Rubio mitgenommen, "dass nach wie vor ein großes Interesse daran besteht, sich zu treffen und die Beziehung zu vertiefen". Sie habe Rubio ausrichten lassen, dass sie seine Rede "mit großer Freude und sehr bewegt" gehört habe und ihm sehr dankbar dafür sei, dass er "den richtigen Ton getroffen" habe.

Rubio hatte sich bereits am Freitag mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) getroffen. Insgesamt nahmen in diesem Jahr mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sowie rund 100 Außen- und Verteidigungsminister an dem weltweit größten Expertentreffen zur Sicherheitspolitik teil./mfi/DP/zb

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