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Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frankfurt_am_Main,_Skulptur_-Bulle_%26_B%C3%A4r-_--_2015_--_6763.jpg"> - Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / “Frankfurt am Main, Skulptur -Bulle & Bär- -- 2015 -- 6763” / CC BY-SA ...
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Goldman Sachs und Morgan Stanley warnen: Korrekturwelle nach KI-Rekordrallye könnte bevorstehen

Nach der Rekordrallye an den Börsen warnen Goldman Sachs und Morgan Stanley vor einer nahenden Korrektur von bis zu 20 Prozent. Trotz bullisher Stimmung sehen die Wall-Street-Giganten steigende Risiken – und raten Anlegern zu Disziplin statt Panik.
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Nach dem Börsenrausch der vergangenen Monate wächst die Nervosität an den Märkten. Sowohl Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) als auch Morgan Stanley rechnen mit einer deutlichen Abkühlung und warnen Anleger vor einer möglichen Korrektur in den kommenden zwei Jahren.

Die weltweiten Aktienmärkte haben im Jahr 2025 eine beeindruckende Rallye hingelegt. Künstliche Intelligenz, Zinssenkungsfantasie und ein schwächerer US-Dollar trieben Indizes von New York bis Tokio auf Rekordhöhen. Der S&P 500 markierte jüngst neue Allzeithochs, der Nikkei 225 erreichte den höchsten Stand seit den 1980er-Jahren und selbst der lange Zeit schwächelnde Shanghai Composite kletterte dank entspannterer US-China-Beziehungen auf ein Zehnjahreshoch.

Doch nun mahnen die Größen der Wall Street zur Vorsicht. David Solomon, Chef von Goldman Sachs, sagte beim Global Financial Leaders’ Summit in Hongkong, es sei "wahrscheinlich", dass die Aktienmärkte innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monate um 10 bis 20 Prozent nachgeben könnten. Solche Rücksetzer seien ein normaler Bestandteil längerer Haussephasen, so Solomon weiter. Anleger sollten investiert bleiben, aber ihre Portfoliostruktur kritisch prüfen, denn Markt-Timing sei der falsche Ansatz.

Auch Morgan-Stanley-CEO Ted Pick erwartet temporäre Rückschläge. Er bezeichnete Kurskorrekturen von 10 bis 15 Prozent als "gesunde" Marktbewegungen, die keine Krise, sondern vielmehr eine Gelegenheit zur Neubewertung böten.

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Die Mahnungen der Bankenchefs reihen sich in die jüngsten Warnungen des Internationalen Währungsfonds ein, der vor überhitzten Bewertungen gewarnt hatte. Auch Notenbanker wie Fed-Chef Jerome Powell und Andrew Bailey von der Bank of England äußerten zuletzt ihre Besorgnis über die hohen Bewertungen vieler Aktien.

Dennoch sehen Goldman Sachs und Morgan Stanley Chancen – vor allem in Asien. Während Goldman Sachs anhaltendes Investoreninteresse an China erwartet, nennt Morgan Stanley Japan, Indien und Hongkong als Gewinnerregionen der nächsten Jahre. Als langfristige Wachstumstreiber gelten besonders Japans Reformagenda, Indiens Infrastrukturboom und Chinas Techsektoren rund um KI, E-Mobilität und Biotechnologie.

Asien bleibe, so Pick, "das spannendste Kapitel der globalen Investmentgeschichte".

Autor: sbh-Redaktion/FH


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