Bei der allgemeinen Preisentwicklung im Großraum Tokio zeigte sich ebenfalls ein Rückgang der Teuerung. In dieser Abgrenzung fiel die Inflationsrate von zuvor 3,4 Prozent auf 3,1 Prozent. Dieser Dämpfer war ebenfalls stärker als erwartet.
Die Preisdaten aus dem Großraum Tokio gelten an den Finanzmärkten als verlässlicher Frühindikator für die gesamte Preisentwicklung des Landes. In den vergangenen Monaten hatte sich die japanische Inflation deutlich verstärkt, was auch an einem starken Anstieg der Lebensmittelpreise gelegen hatte. Die Zentralbank des Landes hatte den Leitzins zuletzt Mitte des Monats unverändert bei 0,50 Prozent belassen.
Nach Einschätzung der Commerzbank (Commerzbank Aktie) dürfte die Inflation zur Jahresmitte ihren Höhepunkt erreicht haben. "Über die kommenden Monate rechnen wir damit, dass die Preissteigerungsrate auf Jahressicht leicht nachlassen wird", sagte Commerzbank-Analyst Volkmar Baur. Dies dürfte es der japanischen Notenbank auch argumentativ erleichtern, "an der Seitenlinie zu bleiben"./jkr/stk
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